Autor der Kurzstudie:
Dr. Steffen Bukold
EnergyComment Hamburg
Im Auftrag von:
Greenpeace e.V.
Hamburg 10. August 2026
Titelbild: KI-generiert
1. Ölkrise: Die aktuelle Situation
Die Lage am Persischen Golf bleibt auch im sechsten Monat des Irankriegs volatil und unvorhersehbar. Kurze Phasen der Entspannung werden immer wieder von neuen Angriffen mit Raketen, Bomben und Drohnen in der gesamten Golfregion unterbrochen. Nur wenige Tanker konnten die Straße von Hormus in den letzten Tagen passieren.
Hinzu kommen neue Risiken: Im Roten Meer und im Golf von Aden greifen jemenitische Huthi-Milizen saudische Öltanker an. Damit wird nun auch die wichtigste Ausweichroute bedroht.
Die Preise für Rohöl folgen den Fieberkurven des Irankonflikts. Sie sanken zeitweise sogar bis in die Nähe des Vorkriegsniveaus.
Bei den wichtigen Ölprodukten wie Benzin, Diesel/Heizöl oder Kerosin ist dagegen keine Entspannung in Sicht. Hier bleiben die Preise auf einem sehr hohen Niveau.
Ein Blick auf die Ölbörsen und die Großhandelsmärkte verdeutlicht diese Preisschere. Die Abbildung auf der nächsten Seite zeigt den Preisrutsch bei Rohöl bis Anfang Juli, gefolgt von einer starken Aufwärtsbewegung in den Wochen danach.
Aber das gilt nicht für Benzin und Diesel. Hier haben sich die Preise schon Mitte Juni vom Abwärtstrend abgekoppelt. Sie blieben zunächst auf einem hohen Niveau stabil und setzten sich dann im Laufe des Julis immer weiter von ihrer Kostenbasis, also den Rohölpreisen, nach oben ab.
Vergleicht man die aktuellen Großhandelspreise (31.7.) mit der Situation zu Jahresbeginn werden die Unterschiede deutlich:
- Rohöl ist seit dem 1. Januar 2026 um 49 Prozent teurer geworden
- Benzin (Großhandel) verzeichnet ein Plus von 76 Prozent
- Diesel (Großhandel) hat sich im Preis sogar mehr als verdoppelt (+117%).
Angesichts der immer noch problemlosen Versorgung der deutschen Raffinerien mit Rohöl kann diese Preisschere nicht durch höhere Kosten oder eine knappe Versorgung erklärt werden.
- Bei Dieselkraftstoff kann sich Deutschland weitgehend selbst versorgen. Von März bis Mai 2026 lagen die Dieselexporte sogar weit über den Diesel-importen. Aktuellere Daten liegen noch nicht vor.
- Bei Benzin liegt die Eigenversorgung seit vielen Jahren weit über 100 Prozent, so dass Benzin in großen Mengen exportiert wird.[1]
Die Preissituation lässt nur den Schluss zu, dass es der deutschen Mineralöl-wirtschaft gelungen ist, ihre Gewinnmargen massiv auszuweiten.

2. Das Thema: Übergewinne im Tankstellenmarkt
Vom Großhandel wandern die Kraftstoffe in den Einzelhandel, also zu den Tankstellen. Die Tankstellenpreise in Deutschland kletterten kurz nach Kriegsbeginn auf das höchste Niveau seit dem Jahr 2022, dem ersten Jahr des Ukrainekriegs. Damals erzielten die Mineralölkonzerne historische Rekordprofite auf Kosten der Verbraucherinnen und Verbraucher. Der Vorwurf wurde von der Mineralölwirtschaft zunächst bestritten, bestätigte sich aber wenig später in den Konzernbilanzen.[2]
Das zeigt sich auch in den mittlerweile vorliegenden Konzernbilanzen für das zweite Quartal 2026. Die Ölkonzerne melden steil steigende Gewinne und extrem hohe Raffineriemargen[3] vor dem Hintergrund des Irankrieges und der weltweiten Versorgungsprobleme – die klassische Definition von Windfall Profits bzw. Über-gewinnen.
- Schon in unserer ersten Analyse Mitte März 2026 wurde deutlich, dass sich die Tankstellenpreise weit von ihrer wichtigsten Kostenbasis, den Rohölpreisen, entfernt hatten.[4] In den ersten Kriegswochen wurden im deutschen Tankstellenmarkt tägliche Übergewinne von durchschnittlich 21,1 Mio. Euro erzielt.
- In einer internationalen Analyse haben wir anschließend den Tankstellenmarkt in der gesamten EU analysiert.[5] Das Ergebnis für die ersten drei Kriegswochen war ein EU-weiter Übergewinn von 81,4 Mio. Euro pro Tag, davon knapp 93% im Dieselmarkt. Die stärkste Ausweitung der Gewinnmargen gab es in den Niederlanden, Schweden, Dänemark, Österreich und Deutschland.
- In einem Update zum deutschen Tankstellenmarkt im April zeigte sich, dass in den ersten Tagen des Waffenstillstands noch höhere Übergewinne erzielt wurden. Für den gesamten Zeitraum des Iran-Konflikts bis zum 12. April summierten sie sich auf rund 1,18 Milliarden Euro.[6]
- Der Trend wurde in unserer Analyse von Anfang Juni bestätigt. Die Übergewinne blieben auch im Mai auf einem hohen Niveau. Von Anfang März bis Ende Mai summieren sie sich auf 2,4 Milliarden Euro.[7]
- Das ging im Juni und nach dem Auslaufen des Tankrabatts Anfang Juli unvermindert weiter. In einem Update konnten wir zeigen, dass sich die Summe der Übergewinne bis Anfang Juli auf 3,15 Milliarden Euro erhöht hatte.[8]
Wie ging es nun bis Anfang August weiter? Nach dem Auslaufen des Tankrabatts[9] sprangen die Spritpreise Anfang Juli wie erwartet nach oben. Sanken die Gewinnmargen anschließend wieder auf ein normales Niveau oder kam es erneut zu Übergewinnen?
3. Vorgehen und Ergebnisse
Wie haben wir die Übergewinne berechnet?
Rohöl durchläuft eine lange Lieferkette mit zahlreichen Akteuren und Prozessen, bis es schließlich als Kraftstoff an den Tankstellen ankommt:
- Die größten Profite entstehen bereits bei der Ölförderung, da die Förderkosten in den meisten Regionen der Welt weit unter den internationalen Rohölpreisen liegen. Hier dominieren Staatskonzerne und internationale Mineralölkonzerne.
- Das Rohöl wird dann per Tanker oder Pipeline zu den Ölraffinerien transportiert. Sie produzieren aus dem Rohölgemisch die gewünschten Zwischen- oder Endprodukte.
- Die Raffineriebetreiber, in Europa in der Regel die großen Mineralölkonzerne, finanzieren sich durch die Preisdifferenz zwischen Rohölpreisen und Produktpreisen (Bruttoraffineriemarge).
- Die Raffinerieprodukte werden anschließend zu Endprodukten weiter-verarbeitet. Bei Kraftstoffen wird z.B. Biodiesel oder Bioethanol beigemischt.
- Die Kraftstoffe (Diesel, Ottokraftstoff/Benzin) werden dann direkt oder über Zwischenlager zu den Tankstellen transportiert, verkauft und in den Motoren der Fahrzeuge verbrannt.
Diese Analyse konzentriert sich auf einen Teilabschnitt dieser Lieferkette. Im Mittelpunkt steht die Preisspanne zwischen Rohölpreisen und Tankstellen-preisen (Bruttomarge ohne Steuern und Abgaben), wie im folgenden Schaubild dargestellt.

1. Schritt: Wir vergleichen die Situation vor dem Irankrieg (Januar und Februar 2026) mit den Krisenmonaten (1. März bis 31. Juli 2026).
Wir berechnen für jeden Krisenmonat die durchschnittliche Preisspanne zwischen den Tankstellenpreisen und den Rohölpreisen, also die Bruttomarge, und vergleichen sie mit der Marge vor dem Irankrieg.
2. Schritt: Im nächsten Schritt rechnen wir diese Margen in Eurocent je Liter um. Dadurch wird sichtbar, ob die Margen und damit die Gewinne[10] im Zeitverlauf gestiegen oder gefallen sind.
3. Schritt: Im letzten Schritt multiplizieren wir diese Margenveränderung pro Liter mit den Absatzmengen im deutschen Tankstellenmarkt. Dadurch ergeben sich die monatlichen Übergewinne im gesamten Tankstellenmarkt.
Wir betrachten also nicht die Gewinne insgesamt, sondern nur die zusätzlichen Gewinne, die über das Vorkrisenniveau hinaus während des Irankonflikts erzielt wurden.
Erstes Ergebnis: Die täglichen Übergewinne
Das folgende Schaubild zeigt die durchschnittlichen täglichen Übergewinne im deutschen Tankstellenmarkt für die Krisenmonate. Die Preiseffekte des Tankrabatts sowie von Steuern und Abgaben wurden herausgerechnet, um ein unverzerrtes Bild der Gewinnsituation bei den Mineralölkonzernen zu erhalten.
- Die Auswertung zeigt, dass die Übergewinne im Benzinmarkt in den letzten fünf Monaten kontinuierlich gestiegen sind und im Juli ein neues Rekordniveau erreichten.
- Im Dieselmarkt stiegen sie schon im März und April steil an. Die Übergewinne fielen dann im Mai und Juni. Im Juli ging es dann wieder steil nach oben.
Die täglichen Übergewinne im Benzinmarkt:
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- im März 2026 4,0 Mio. Euro pro Tag
- im April 2026 4,9 Mio. Euro pro Tag
- im Mai 2026 6,4 Mio. Euro pro Tag
- im Juni 2026 7,6 Mio. Euro pro Tag
- im Juli 2026 11,1 Mio. Euro pro Tag
- im März 2026 4,0 Mio. Euro pro Tag
Die täglichen Übergewinne im Dieselmarkt:
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- im März 2026 22,1 Mio. Euro pro Tag
- im April 2026 25,1 Mio. Euro pro Tag
- im Mai 2026 16,3 Mio. Euro pro Tag
- im Juni 2026 10,7 Mio. Euro pro Tag
- im Juli 2026 20,3 Mio. Euro pro Tag
- im März 2026 22,1 Mio. Euro pro Tag
Der Juli markiert damit ein neues Rekordhoch. Die täglichen Übergewinne aus dem Verkauf von Benzin (Ottokraftstoffen) und Diesel lagen bei 31,4 Mio. Euro.

Zweites Ergebnis: Die monatlichen Übergewinne
Das nächste Schaubild zeigt die kumulierten Übergewinne für den gesamten Kraftstoffabsatz im Tankstellenmarkt (Benzin und Diesel).

Insgesamt lagen die monatlichen Übergewinne im deutschen Tankstellenmarkt:
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- im März 2026 bei 809 Mio. Euro
- im April 2026 bei 901 Mio. Euro
- im Mai 2026 bei 702 Mio. Euro
- im Juni 2026 bei 551 Mio. Euro
- im Juli 2026 bei 976 Mio. Euro – ein neues monatliches Rekordhoch
- im März 2026 bei 809 Mio. Euro
Für den gesamten Zeitraum des Irankonflikts vom 1. März bis zum 31. Juli 2026 ergibt sich damit eine Summe der Übergewinne von 3,94 Milliarden Euro.
4. Erläuterungen zur Methodik
Tankstellenpreise
Alle Anbieter von Tankstellenpreisen greifen auf dieselbe Datenbasis beim Bundeskartellamt zurück (MTS-K), die in Echtzeit alle Preisveränderungen der Tankstellenbetreiber erfasst. Die Differenz zwischen den gemeldeten Tages-durchschnittspreisen liegt bei den Anbietern unter 1 Cent/Liter. Wir haben die öffentlich zugänglichen Daten des NDR und SWR verwendet.[11]
Wir konzentrieren uns bei der Preisentwicklung im Benzinmarkt auf Super E10, da sich die Preise für E5 parallel dazu entwickeln und das absolute Preisniveau bei unserer Margenanalyse keine Rolle spielt. Bei der Absatzmenge berücksichtigen wir jedoch den gesamten Absatz von Ottokraftstoffen.
Die Tankstellenpreise sind netto, also ohne Umsatzsteuer, andere Steuern und Abgaben oder den Tankrabatt im Mai/Juni. Abgaben und Tankrabatte werden von der Preisentwicklung nicht beeinflusst, sind aber umsatzsteuerpflichtig. Dazu gehören neben dem Tankrabatt (14,04 ct/l, nur Mai/Juni 2026) die Energiesteuer (Diesel 47,04 ct/l, Benzin 65,45 ct/l) und die CO2-Abgabe (55-65 €/t CO2). Hinzu kommt der vergleichsweise geringe Beitragssatz für den Erdölbevorratungs-verband (3,56 €/Tonne), der die nationalen Ölreserven verwaltet.
Kraftstoffmengen
Wir verwenden die Zahlen von Eurostat (2024) für den Verbrauch von Kraftstoffen (ohne Biokraftstoffe) im Straßenverkehr in Deutschland. Wir gehen bei den Tankstellenpreisen davon aus, dass die Preise für die beigemischten Biokraftstoffe ebenso stark gestiegen sind wie die fossilen Ölpreise. Erste Daten deuten darauf, dass der Preisanstieg bei Bioethanol und Biodiesel eher schwächer ausfiel als im fossilen Ölmarkt. Das spricht dafür, dass die Margen der Mineralölkonzerne noch etwas höher ausfallen könnten.[12]
Daten über aktuelle Verbrauchsmengen sind erst verzögert verfügbar. Wir gehen daher davon aus, dass sich der Kraftstoffverbrauch im Frühjahr 2026 nicht nennenswert gegenüber den Vorjahren verändert hat. Auch Stichproben zum aktuellen Tankverhalten und Verkehrszählungen deuten auf weitgehend konstante Verbrauchsmengen. Genauere Aussagen sind erst in einigen Monaten möglich.[13]
Im März 2022, nach einem vergleichbar starken Preisanstieg kurz nach Ausbruch des Ukrainekriegs, lagen die Kraftstoffmengen sowohl bei Dieselkraftstoff als auch Ottokraftstoff (Benzin) sogar leicht über dem damaligen Vorjahresmonat.[14]
Rohölpreise, Rohölmengen und Währungen
Wir verwenden ICE Brent Crude (Frontmonat) als Proxy für die Rohölpreise. Die Transparenz und Aussagekraft dieser Preise sind häufig höher als im opaken und für Manipulationen anfälligen Markt für Dated Brent und andere Spotpreise. Hier können schon einzelne, gezielte Offerten die Preissetzungen der Preisagenturen (S&P Global Platts, Argus Media) verzerren. Die Spotpreise lagen im Verlauf der Irankrise zeitweise über, zeitweise unter den ICE Terminmarktpreisen.
Wir nehmen an, dass das importierte Rohöl ohne größere Verzögerung in den Raffinerien verarbeitet wird und an den Tankstellen verkauft wird. Wir verwenden dafür den Durchschnittspreis für Rohöl aus den vorangegangenen sieben Tagen (fünf Handelstage plus Wochenende). Auch das ist eine konservative Annahme. Wenn ein längerer Zeitabstand gewählt werden sollte, steigen die Margen, da in diesem Fall zusätzliches, vergleichsweise billiges Rohöl aus den Vorkriegs-wochen in die Rechnung einfließen würde.
Weiterhin berücksichtigen wir bei der Bestimmung des Rohöleinsatzes den Massenverlust bei Raffinerieprozessen und die Differenz in der Dichte von Benzin und Diesel. Alle Dollarpreise in dieser Studie wurden mit dem täglichen EZB-Referenzkurs in Euro umgerechnet.
Bruttomargen vs Übergewinne
Die Analyse erfasst die höheren Bruttomargen der Mineralölkonzerne im Tankstellenmarkt. Die Korrelation mit operativen Profiten ist sehr hoch, da die Kosten der Raffinerien und der Distribution im betrachteten Zeitraum weitgehend stabil geblieben sind.
Parallel zu den Ölpreisen sind auch die Erdgaspreise in Deutschland bzw. in der EU gestiegen. Raffinerien haben einen hohen Gasbedarf. Die dafür notwendigen Gasmengen werden jedoch überwiegend intern als Nebenprodukt der Raffinerieprozesse erzeugt. Die extern zugekauften Erdgasmengen machen im Durchschnitt nur einen kleinen Teil der Raffinerie- und Produktkosten aus.[15]
Höhere Erdgaspreise können außerdem durch den verstärkten Einsatz von Raffineriegasen entschärft werden, oder durch andere Reststoffe, die sich für die Erzeugung von Dampf, Energie oder als Feedstock eignen. Diese Substitution kam im Jahr 2022 zum Einsatz, allerdings in einem Umfeld sehr viel höherer Erdgaspreise.[16]
Das aktuelle Preisniveau liegt allerdings weit darunter. Das folgende Schaubild zeigt die Preisentwicklung der letzten Jahre. Der Indikator auf der rechten Seite markiert die Preisentwicklung seit Beginn des Irankriegs.
Abbildung: Deutsche Gaspreise (Spot, THE/Großhandel) 2021-2026

Quelle: SEFE (Hinweis „Irankrieg“ hinzugefügt)
Weitere Faktoren, die zu höheren Kosten bei den Raffinerien geführt haben könnten, sind uns nicht bekannt und werden auch in den mittlerweile zahlreichen Stellungnahmen der Mineralölwirtschaft nicht erwähnt. Wir gehen daher davon aus, dass es eine sehr hohe Korrelation zwischen den höheren Bruttomargen im Tankstellengeschäft und höheren operativen Konzerngewinnen gibt.
In einem breiteren Kontext kommt noch hinzu, dass fast alle Mineralölkonzerne auch im Erdgasgeschäft aktiv sind. Höhere Erdgaspreise führen daher zu höheren Konzerngewinnen.
Großhandelspreise/Raffineriepreise
Als Proxy für die Preise im Großhandel für die Raffinerieprodukte Diesel und Benzin zeigen wir in Kapitel 1 die Rhein-Barge-Preise. Sie dienen in dieser Kurzstudie nur zur Erläuterung des Preisgeschehens und haben keinen Einfluss auf die Berechnung der Übergewinne. Der Rhein ist eine wichtige Transportroute für Ölprodukte und verbindet die Raffineriezentren und Seehäfen in der Region ARA (Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen) mit den Raffinerien und Absatzmärkten entlang der Rheinschiene, insbesondere Deutschland.
Quellen
Eigenproduktion der Raffinerien und Außenhandelssaldo (Exporte minus Importe). Vgl. Bafa: Amtliche Mineralöldaten, 2026 (www.bafa.de). Der deutsche Dieselmarkt wird zusätzlich durch die sehr geringe Nachfrage nach Heizöl seit Anfang März entlastet. ↑
Vgl. hierzu: S. Bukold: Oil Profits in Times of War. An EU-wide analysis of higher margins on the sale of diesel and petrol since the beginning of the Ukraine war, Hamburg/Wien 2022. S.Bukold: The Dirty Dozen. The Climate Greenwashing of 12 European Oil Companies, Hamburg/Wien 2023, S.8. ↑
https://www.theguardian.com/business/ng-interactive/2026/aug/04/revealed-major-oil-firms-make-93bn-profits-amid-war-and-climate-crisis ; https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-07-30/shell-reports-profit-surge-as-oil-trading-and-refining-boom . ↑
https://www.greenpeace.de/publikationen/Uebergewinne_im_Tankstellenmarkt.pdf ↑
https://www.greenpeace.de/publikationen/Uebergewinne_Oelkonzerne_EU_Vergleich.pdf ↑
S.Bukold: Die Ölkrise im April 2026: Steigende Übergewinne im deutschen Tankstellenmarkt, 14. April 2026 ↑
S.Bukold: Übergewinne im deutschen Tankstellenmarkt. Zwischenbilanz nach drei Monaten Ölkrise und einem Monat Tankrabatt, 2. Juni 2026 ↑
S.Bukold: Übergewinne im deutschen Tankstellenmarkt. Nach dem Ende des Tankrabatts – Rückkehr zur Normalität?, 8. Juli 2026. https://www.greenpeace.de/publikationen/Uebergewinne_Tankstellenmarkt_Juni2026.pdf ↑
https://www.bundeskartellamt.de/DE/Aufgaben/MarkttransparenzstelleFuerKraftstoffe/Tankrabatt/Tankrabatt_node.html ↑
Höhere Margen führen zu höheren operativen Gewinnen. Diese Gleichsetzung wird im vierten Kapitel, neben anderen methodischen Aspekten, ausführlich begründet. ↑
https://www.ndr.de/nachrichten/info/spritpreise-aktuell-so-entwickeln-sich-benzin-und-dieselpreise,spritpreise-128.html ↑
UFOP: Marktinformation Ölsaaten und Biokraftstoffe Juni 2026; Argus: Biodiesel premiums sink but EU cap curbs demand, 9 March 2026; S&P Global Energy: European biodiesel premiums fall to 2-year lows on gasoil rally, 4 March 2026; Argus: European ethanol prices up on indirect war effects, 16 March 2026. ↑
https://www.spiegel.de/mobilitaet/autofahrer-in-deutschland-lassen-den-wagen-kaum-stehen-trotz-hoher-spritpreise-a-64f1d30e-341e-47c9-920f-876259b70586 ↑
BAFA: Amtliche Mineralölstatistik, www.bafa.de. ↑
So erhöht z.B. ein Erdgaspreis, der um 30% steigt, die Erdgasbezugskosten der Großraffinerie PCK Schwedt um lediglich umgerechnet 0,13 Cent/Liter (PCK Raffinerie GmbH: Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024, Schwedt/Oder 11. August 2025. Vgl. hierzu auch: N. Gudde, J.-F. Larivé and M. Yugo: CO2 reduction technologies. Opportunities within the EU refining system (2030/2050). Qualitative & Quantitative assessment for the production of conventional fossil fuels (Scope 1 & 2), Concawe, Brussels Juli 2019. Concawe: EU refinery energy systems and efficiency, Brussels 2012; P. Barthe, M. Chaugny, S. Roudier, L. Delgado Sancho: Best Available Techniques (BAT), Reference Document for the Refining of Mineral Oil and Gas, EU JRC, Brussels/Seville 2015. ↑
S&P Global: European refineries, power, heating plants eyeing distillates, heavy fuels as alternative to gas: traders, 17 October 2022. ↑
