20:33 26. September 2013

Global Energy Briefing Nr.89: Shale Oil, Wärmemarkt Saudi-Arabien u.v.m.

Von |2013-09-26T20:36:46+02:00Donnerstag, 26. September 2013|Kategorien: China Energiemärkte, Energiemärkte, Ölmarkt, shale oil, Wärmemarkt|0 Kommentare

In der aktuellen Ausgabe unseres Global Energy Briefing (Nr.89; 5. Jahrgang) finden Sie auf 37 Seiten folgende Themen:
Feature: Shale Oil - Welchen Einfluss hat Schieferöl /Light Tight Oil auf Ölpreise und Ölmärkte?
Feature: Wärmemarkt global - Strom in Saudi-Arabien
Weltenergiemärkte: Aktuelle Trends
Internationale Ölmärkte und Ölpreisentwicklung
Internationale Gasmärkte: Aktuelle Entwicklungen und Preise

11:40 16. September 2013

Internationale Wärmemärkte & die globale Energiewende (Teil 1)

Von |2013-09-22T13:40:14+02:00Montag, 16. September 2013|Kategorien: Energiewende, Wärmemarkt|0 Kommentare

In der heute beginnenden Artikelserie geht es um die globale Versorgung mit Raumwärme, also das Heizen und Kühlen von Gebäuden. Der Wärmesektor steht medial etwas im Schatten der beiden anderen Sektoren: des "griffigen" Verkehrssektors, der technisch relativ homogen ist und der für die deutsche Exportwirtschaft eine besondere Bedeutung hat; und (2) des Stromsektors, der wegen der Energiewende in Deutschland ohnehin intensiv diskutiert wird. ....

Grundsätzlich gilt: Weder im Verkehr noch in der Industrie wird weltweit so viel Endenergie verbraucht wie für Gebäude (Anmerkung: Endenergie ist die Energie, die dem Verbraucher zur Verfügung steht, z.B. als Strom, Gas oder Kraftstoff. Die Primärenergie (in Form von Kohle, Erdgas, Rohöl etc.) muss z.B. zur Stromerzeugung oder in der Raffinerie erst unter großen Energieverlusten in nutzbare Endenergie transformiert werden). Grund genug, sich dieses Themas detaillierter anzunehmen. Etwa 35% des globalen Endenergieverbrauchs entfallen auf Raumwärme, Air Conditioning, Warmwasser, Licht, Kochen oder elektrische Geräte. Das ist mehr Energie, als im Verkehr (30%) oder in der Industrie (31%) benötigt werden. In nicht-industrialisierten Regionen der Welt entfallen sogar bis zu 80% des Endenergiebedarfs auf den Gebäudesektor....

09:12 30. August 2013

Syrien und der Ölpreis – Global Energy Briefing Nr.87

Von |2013-09-03T09:33:04+02:00Freitag, 30. August 2013|Kategorien: China Energiemärkte, Energiepolitik, Ölmarkt, Ölpreise, Wärmemarkt|0 Kommentare

In der aktuellen Ausgabe unseres Global Energy Briefing (Nr.87; 5. Jahrgang) finden Sie auf 34 Seiten folgende Themen:

[bullets icon=“0234.png“]

  • Feature: Die Lage im Nahen Osten – welche Risiken birgt ein Militärschlag gegen Syrien für den Ölmarkt?
  • Weltenergiemärkte: Aktuelle Trends
  • Internationale Ölmärkte und Ölpreisentwicklung
  • Internationale Gasmärkte: Aktuelle Entwicklungen und Preise
  • Internationale Kohlemärkte: Aktuelle Trends und Preise
  • Energie in Deutschland: Übersicht
  • Feature: Wärmemarkt global – Wie  heizt/kühlt die Welt? Märkte & Trends (Teil 1)
  • China News: Die wichtigsten Neuigkeiten aus dem größten Energiemarkt der Welt

[/bullets]

Weitere Links:

Global Energy Briefing Nr.84 und Nr.85: Shale Gas Fracking – Potenzialgrenzen (Nr.84) und Folgen für Gaspreise und Investitionen (Nr.85)

Global Energy Briefing Nr.86: Prognose der Ölpreise und Gaspreise; Wärmemarkt national; Benzinmarkt USA

Informationen:

Was ist das Global Energy Briefing und wie kann ich es abonnieren? Nähere Informationen und Kontakt.

10:52 14. Juni 2013

Global Energy Briefing Nr.86: Prognose der Ölpreise und Gaspreise; Wärmemarkt; Benzinmarkt

Von |2013-06-14T10:54:16+02:00Freitag, 14. Juni 2013|Kategorien: Energiemärkte, Gaspreise, Kohlepreise, Kraftstoffe, Ölmarkt, Ölpreise, shale gas, Wärmemarkt|0 Kommentare

In der aktuellen Ausgabe unseres Global Energy Briefing (Nr.86; 5. Jahrgang) finden Sie auf 34 Seiten folgende Themen: Weltenergiemärkte: Aktuelle Entwicklung Internationale Gasmärkte: Aktuelle Entwicklungen und Preise Unsere Prognose der Gaspreise Die Shale Gas Diskussion in Deutschland Internationale Ölmärkte: Aktuelle Entwicklungen und Preise Unsere Ölpreisprognose Manipulation der Brentölpreise? Die aktuellen Untersuchungen Internationale Kohlemärkte: Aktuelle Trends und Preise Energie in Deutschland: Übersicht Wärmemarkt: Heizen in Deutschland Feature: Veränderungen im amerikanischen Benzinmarkt - Folgen für Europa

11:19 11. April 2013

AG Energiebilanzen: Wärme in privaten Haushalten

Von |2013-04-17T20:31:39+02:00Donnerstag, 11. April 2013|Kategorien: Heizkosten, Wärmemarkt|0 Kommentare

In ihrer heutigen Pressemitteilung informiert die AG Energiebilanzen über den Einsatz von Strom und Wärme in privaten Haushalten. Die Daten stammen aus Einzeluntersuchungen im Jahr 2011:

„Haushalte wenden am meisten Energie für Wärme auf – Industrie bleibt größter Stromverbraucher/AG Energiebilanzen aktualisiert Anwendungsbilanz

Berlin/Köln (11.04.2013) – Fast die Hälfte des Haushaltsstromes wird in Deutschland für die Erzeugung von Wärme in unterschiedlichster Form verwandt, wie die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) jetzt im Rahmen ihres bundesweiten Forschungsprojekts zur Energieanwendung ermittelte. Davon dient mit fast 28 Prozent des gesamten Haushaltsstromverbrauchs der mit Abstand größte Teil der Bereitstellung von Prozesswärme (Kochen, Waschen, Spülen), gefolgt von der Warmwasserbereitung mit rund 14 Prozent. Dagegen bewegt sich der Anteil des Stromeinsatzes in Stromspeicherheizungen bei zudem fallender Tendenz lediglich in einer Größenordnung von 7 bis 8 Prozent.

Mehr als ein Fünftel des Haushaltsstromverbrauchs entfällt inzwischen auf Kälteanwendungen. Für Kommunikation und Unterhaltung werden fast 18 Prozent eingesetzt und auf die Beleuchtung entfallen rund 9 Prozent. Am gesamten Stromverbrauch in den Endenergiesektoren hatten die privaten Haushalte nach den Berechnungen der AG Energiebilanzen zuletzt einen Anteil von knapp […]

15:33 3. April 2013

Heizkosten: Dämmung tatsächlich teurer als Heizöl?

Von |2013-05-07T20:42:15+02:00Mittwoch, 3. April 2013|Kategorien: Heizkosten, Wärmemarkt|0 Kommentare

3. April 2013

Die Energiewende in Deutschland steht zur Zeit aus allen Richtungen unter Beschuss. Erst die „Vermaisung“ und „Verspargelung“ der Landschaft, dann die Debatte um steigende Strompreise sowie die Kritik an Offshore-Windparks.

Und jetzt der Wärmemarkt: Lohnt sich die energetische Gebäudesanierung, selbst angesichts der rasanten Entwicklung der Heizölpreise und Gaspreise, ja sogar der Pelletpreise? Das Forschungsinstitut Prognos hat im Auftrag der KfW-Bank das Kosten-Nutzen-Verhältnis der energetischen Gebäudesanierung untersucht. Die Studie (Prognos AG: Ermittlung der Wachstumswirkungen der KfW-Programme zum Energieeffizienten Bauen und Sanieren) kommt – so der erste Eindruck – zu dem Ergebnis, dass die Kosten der Maßnahmen bis 2050 bei 838 Mrd. Euro liegen werden, wenn die energiepolitischen Ziele (-80% CO2 bis 2050) erreicht werden sollen. Der Nutzen durch eingesparte Heizkosten sei allerdings nur knapp halb so groß, nämlich 372 Mrd. Euro.

Ergo, so das einhellige Fazit in der Presse (Spon, Focus, Wiwo, Welt): Die energetische Sanierung des Gebäudebestands lohne sich nicht. (Nachtrag 4.4.: Spon hat seinen Artikel nach der klärenden PM […]

16:50 27. Februar 2013

Heizölstudie – erste Reaktionen

Von |2013-05-07T18:35:34+02:00Mittwoch, 27. Februar 2013|Kategorien: Heizkosten, Heizölpreise, Wärmemarkt|0 Kommentare

27.Feb.13 In unserer Heizölstudie für die Bundestagsfraktion der Grünen erwarten wir, dass die Heizölpreise in den nächsten Jahren um (nominal) 4% pro Jahr steigen werden, also etwa 2% p.a. über der Inflationsrate. Wir plädieren für eine Senkung des Heizbedarfs und den Übergang zu nachhaltigeren Heizlösungen.

Das hat aufgeregte Reaktionen bei den Organen der Mineralölwirtschaft ausgelöst, insbesondere beim Energieinformationsdienst, der in erprobter Manier die Aussagen des Textes verdrehte und uns zu „gefährlich(en)“, „unseriös(en)“ „Vorzugsbeauftragen“ der Grünen adelte. Auch der Mineralölwirtschaftsverband in Berlin reagierte. Er vertritt die in Deutschland tätigen ausländischen Ölkonzerne. Dort wurde den Heizölkunden umgehend versichert, dass sie sich auch künftig „gewärmte Wohnzimmer“ leisten können. Zu den übrigen Wohnräumen gab es leider keine Einschätzung. Warnungen vor höheren Preisen seien ein „Täuschungsmanöver“, so der Verband.

Bei den überregionalen Zeitungen (ZeitSpiegelFAZ u.a.) wurde hingegen ausgewogen berichtet, ebenso wie heute durch dpa (E.Gienke), abgedruckt u.a. 

17:24 15. Februar 2013

Thema Heizölpreise: „Verheizt? Heizöl im deutschen Wärmemarkt (Teil 4 von 4)

Von |2013-05-07T16:57:27+02:00Freitag, 15. Februar 2013|Kategorien: Heizkosten, Heizölpreise, Ölpreise, Wärmemarkt|0 Kommentare

Teil 4. Dies ist die Fortsetzung von Teil 3

3.6 Preisprognose für Heizöl

Die genannten Gründe legen die Schlussfolgerung nahe, dass auch in Zukunft mit weiter steigenden Ölpreisen gerechnet werden sollte. Die Wahrscheinlichkeit einer Preisstagnation oder gar dauerhaft fallender Preise erscheint vergleichsweise gering. Jede vorausschauende Energiepolitik sollte diese Preisrisiken berücksichtigen.

Wir rechnen daher, unter folgenden konservativen Annahmen:

– stabiler Mehrwertsteuersatz

– stabile Energiesteuern

– in realen Preisen konstante absolute Margen im Gasoil- und Heizölmarkt

– stabiles Euro-Dollar-Verhältnis

– Fortsetzung des Rohölpreisanstiegs (Brent) der letzten 10 Jahre in absoluten Werten (plus 8,5 $/b pro Jahr)

mit den folgenden Verbraucherpreisen für Heizöl:

  • 2002 35 c/l (ca. 3,5c je kWh)
  • 2012 90 c/l (ca. 9c je kWh)
  • 2020 131 c/l (ca. 13c je kWh)
  • 2030 184 c/l (ca. 18c je kWh)

Das entspricht einer Kostensteigerung von durchschnittlich 4% pro Jahr. Die Kostenstruktur verschiebt sich dadurch weiter von den eher stabilen Investitionskosten für Ölheizungen zu den rasch steigenden variablen Kosten für den Brennstoff Heizöl.

prognose-heizölpreise-bis-2030

17:21 15. Februar 2013

Thema Heizölpreise: „Verheizt? Heizöl im deutschen Wärmemarkt (Teil 3 von 4)

Von |2013-05-07T16:56:14+02:00Freitag, 15. Februar 2013|Kategorien: Heizkosten, Heizölpreise, Ölpreise, Wärmemarkt|0 Kommentare

Teil 3

3.3 Preisprognose für Heizöl 

 

„Generell macht sich die Bundesregierung keine Prognosen zur langfristigen Preisentwicklung von Öl, Kohle und Gas zu eigen.“ (Quelle: Kleine Anfrage der Abgeordneten Bärbel Höhn u.a.: Energiearmut erkennen und Lösungen anbieten, 28. August 2012, BT-Drucksache: 17/10475)

Längerfristige Prognosen für Rohstoffpreise sind naturgemäß schwierig, da es viele Einflussfaktoren gibt. Die Ölpreise werden z.B. auch von den Finanzmärkten beeinflusst, so dass ölferne Variablen wie die Geldpolitik oder Fondsstrategien eine Rolle spielen können. Hinzu kommen schwer abschätzbare technologische Entwicklungen, etwa im Bereich Elektromobilität oder Schieferöl.

Dennoch enthält jede Energiepolitik, explizit oder implizit, eine Ölpreisprognose. Häufig leider implizit, insbesondere in der Form, dass stillschweigend ein relativ stabiler Ölpreis unterstellt wird, ohne dass diese gewagte Annahme explizit zur Diskussion gestellt wird. Eine zweite Variante ist ein „Alles ist möglich“, wenn stillschweigend angenommen wird, dass Ölpreise in den kommenden Jahrzehnten ebenso gut fallen wie steigen könnten. 

Ölpreis Fehlprognosen

In den Mainstream-Studien zur deutschen Energiepolitik überwog in der Vergangenheit die Prognose, dass sich die Ölpreise nur geringfügig ändern können. Höhere Preise würden, so das Argument, an […]

17:16 15. Februar 2013

Thema Heizölpreise: „Verheizt? Heizöl im deutschen Wärmemarkt (Teil 2 von 4)

Von |2013-05-07T16:54:52+02:00Freitag, 15. Februar 2013|Kategorien: Heizkosten, Heizölpreise, Ölpreise, Wärmemarkt|0 Kommentare

Teil 2

2.2 Erneuerbare Energien im Wärmesektor

Erneuerbare Energien hatten 2011 einen Anteil von 12,2% bei der Bereitstellung der Endenergie insgesamt. Der Anteil im Stromsektor steigt steil an, während die Biokraftstoffe nach 2007 Marktanteile verloren haben.

Im Wärmemarkt (Raumwärme, Warmwasser, Prozesswärme, Kälte) erreichten die regenerativen Energien einen Marktanteil von 10,4%. Der Marktanteil wächst mit durschnittlich 0,5 Prozentpunkten pro Jahr nur langsam.

Etwa drei Viertel davon entfallen auf feste Biomasse, insbesondere Holz für die etwa 9 Mio. Kaminöfen und andere Holzfeuerstätten, darunter seit einigen Jahren auch eine steigende Zahl moderner Holzpelletheizungen. Das verbleibende Viertel wird durch Gas (Biogas, Klärgas, Deponiegas), Pflanzenöl, Solarthermie und Geothermie (Erdwärme, Umweltwärme) erzeugt.

Da die Biomasse nicht beliebig vermehrbar ist und auch für andere Anwendungen zur Verfügung stehen muss, steht die deutsche Wärmepolitik vor einem großen konzeptionellen Problem. Die Hauptstütze des Wachstums wird stagnieren, während sich die Alternativen nur langsam entwickeln. Nach dem Einbruch bei den Biokraftstoffen droht nun auch im Wärmemarkt ein Rückschlag bei der Energiewende.

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