21 November 2018

GEB Nr.169: Big Oil in Transition – Pfade zur Dekarbonisierung für internationale Ölkonzerne (dt.Ausg.)

By |2019-01-04T12:32:26+00:00Wednesday, 21 November 2018|Categories: Öl & Umwelt, Ölbranche, Unternehmensstrategien|0 Comments

Öl und Gas erzeugen mehr als die Hälfte der globalen energiebedingten Treibhausgasemissionen. Die internationalen Ölkonzerne stehen jetzt unter Druck, die Nachhaltigkeit ihres Portfolios zu demonstrieren und ihre Geschäftsmodelle an die globale Energiewende anzupassen. Dabei werden sie von Investoren, NGOs und Medien gleichermaßen kritisch hinterfragt.

In dieser Ausgabe unsers Newsletters finden Sie auf 37 Seiten eine Vielzahl von Hintergrundinformationen zur Diskussion über Big Oil. Wie hoch sind die Emissionen, die von Shell, Respol oder BP direkt und indirekt verursacht werden? Welche Optionen hat die Branche, sich rasch auf einen nachhaltigen 2°C-Pfad zu begeben? Welche Unternehmen wandeln sich Richtung  “Energy Company”; welche Konzerne bleiben bei ihrem traditionellen Geschäftsmodell?

8 February 2016

Der Erdöl-Reader 2016 (GEB Nr.128)

By |2017-12-18T19:46:07+00:00Monday, 8 February 2016|Categories: Arktis, Nordsee, Öl & Umwelt, Ölbranche|0 Comments

Alles, was Sie schon immer über Öl wissen wollten (und wissen sollten). Wir haben den ÖLREADER 2016 (95 Seiten) im Auftrag von und in Zusammenarbeit mit Greenpeace Deutschland (Jörg Feddern, Jörg Siepmann) erstellt.

Er enthält neben einer breiten und aktuellen Übersicht über die Ölbranche (“wie denkt ein Ölkonzern”) ausführliche Kapitel zu den ökologischen Aspekte der Ölproduktion, insbesondere in der Nordsee, in der Arktis und in Nigeria.


Sie können den ÖLREADER kostenlos als PDF herunterladen: Zum Download

5 October 2015

Global Energy Briefing Nr.121 – Hybris statt Hybrid: VW, Shell, Ölnachfrageschub, spektakuläre Kohledaten aus China

By |2015-10-05T09:23:25+00:00Monday, 5 October 2015|Categories: Arktis, China Energiemärkte, LNG, Nordsee, Öl & Umwelt, Ölbranche, Ölverbrauch, Verkehr & Energie|0 Comments

In unserem Global Energy Briefing Nr.121 (61 Seiten)  berichten wir über die wichtigsten Trends in der globalen Energiewelt.

Themen in dieser Ausgabe sind u.a.

  • Das VW-Desaster: Hybris statt Hybrid – Folgen für die Ölmärkte
  • Rückzug: Shell stoppt Bohrung in der Arktis – aber Beginn der arktischen Offshore-Förderung in Europa
  • Das Datendesaster: Neue Kohledaten aus China machen bisherige Klima- und Energiestatistiken obsolet
  • Ölmärkte: Finanzielle Probleme in US-Ölbranche verschärfen sich
  • Ölnachfrage: Prognosen verdoppeln Nachfrageerwartung
  • Nordsee: Eine Ölprovinz bricht zusammen
  • LNG: Weitreichender Strukturwandel und Preiseinbrüche verbessern Versorgung auch in Europa
  • Strom: Belgien kurz vor Aktivierung des Notfallplans
  • Aktuelle Preisübersicht: Ölpreise, Gaspreise, Kohlepreise in Europa, USA und Fernost; Strom- und CO2-Preise in Europa
  • Aktuelle Statistiken und Daten: Stand der Energiewende in Deutschland
  • u.v.m.

Was ist das Global Energy Briefing und wie kann ich es bestellen?
Fordern Sie ein kostenloses Probeexemplar an. Nähere Informationen und Kontakt. 

5 May 2015

Die Öl- und Gasindustrie in der Nordsee: Eine umweltpolitische Analyse und Bewertung (GEB Nr.113)

By |2015-05-05T16:41:36+00:00Tuesday, 5 May 2015|Categories: Öl & Umwelt, Ölbranche|0 Comments

In der aktuellen Ausgabe unseres Abo-Newsletters GLOBAL ENERGY BRIEFING analysieren wir die Öl- und Gasindustrie in der Nordsee. Die Studie entstand im Auftrag von Greenpeace e.V..

Der Text (65 Seitenstellt die meines Wissens einzige umfassende umweltpolitische Übersicht und Bewertung zu diesem Thema dar. Es gibt dafür einerseits kalendarische Anlässe (20 Jahre Brent Spar, 5 Jahre Deepwater Horizon), aber auch aktuelle umwelt- und energiepolitische Gründe:

Die Öl- und Gasförderung in der Nordsee hat erhebliche ökologische und klimatische Auswirkungen, deren Umfang oftmals unterschätzt wird:

  • Die 751 Plattformen, die technisch eher Fabriken ähneln, emittieren jährlich über 30 Mio. t CO2. Das entspricht der Emissionsmenge von 10 Mio. PKW.
  • Die Stickoxidemissionen sind ähnlich hoch wie die der gesamten industriellen Prozesse in Deutschland.
  • Die Emissionen steigen zudem steil an, wenn man sie in Relation zu den schrumpfenden Fördermengen setzt.
  • Jährlich werden über 8.000 Tonnen Öl in die Nordsee geschüttet – mit behördlicher Genehmigung. Über eine Million Kubikmeter verschmutztes Produktionswasser wird täglich (!) in die Nordsee entsorgt.
  • Es gibt normalerweise keine, in seltenen Fällen lediglich eine symbolische Ahndung von Verstößen, selbst wenn über einen längeren Zeitraum hinweg Grenzwerte verletzt oder schwere Ölunfälle durch die wiederholte Verletzung der Sicherheitsvorschriften provoziert wurden.

Die Nordsee als Industriegebiet gewinnt aktuelle auch aus anderen Gründen an Relevanz:

  • Die Fördermengen gehen insbesondere bei Öl so schnell zurück, dass sich eine energiepolitische Kosten-Nutzen-Analyse immer stärker aufdrängt.
  • In den nächsten Jahren und Jahrzehnten muss praktisch die gesamte technische Infrastruktur abgewrackt werden. Der finanzielle Aufwand ist enorm und wird – zumeist indirekt über Steuerabschreibungen – fast ausschließlich vom Steuerzahler getragen.
  • Einmal mehr gilt also: Privatisierung der Gewinne und Vergesellschaftung der Kosten – zumal angesichts des aktuell niedrigen Ölpreises immer weniger Firmen Lust verspüren, in die alten Anlagen zu investieren.

Gründe genug also für diese Schwerpunktausgabe des Global Energy Briefing.


Was ist das Global Energy Briefing und wie kann ich es bestellen?
Fordern Sie ein kostenloses Probeexemplar an. Nähere Informationen und Kontakt. 

22 March 2015

Fossile Energiepreise weiter im Sinkflug – Global Energy Briefing Nr.111 (7.Jg.)

By |2015-03-22T18:41:50+00:00Sunday, 22 March 2015|Categories: Öl & Umwelt, Ölpreise, shale oil|0 Comments

Heute erschien unser Global Energy Briefing Nr.111 (51 Seiten).  Alle 14 Tage berichten wir in diesem Abo-Newsletter über die wichtigen Trends in der globalen Energiewelt: Preise, Märkte, Politik – Ölmärkte, Gasmärkte, Kohlemärkte, Strommärkte und erneuerbare Energien.

Themen in dieser Ausgabe (Auswahl):

  • Die aktuelle Entwicklung beim Ölpreis: Wie schnell geht das Ölangebot zurück? Ab wann stagniert auch Schiefergas?
  • Feature: Neue Treibstoffe für den Schiffsverkehr – Versorgungsrisiken für Europa
  • Feature: Die Klimabilanz einzelner Rohölsorten – neue Ansätze für die Umweltbewertung
  • Erdgasmärkte: Lustloser Handel – neue Preistiefs im Sommer?
  • Strommärkte: Diskussion um Kapazitätsmechanismen; Großbritannien kohlefrei bis 2026; China setzt Solarausbauziele hoch
  • Aktuelle Statistiken und Daten: Deutschland, USA, China, weltweit
  • u.v.m.

Was ist das Global Energy Briefing und wie kann ich es bestellen?
Fordern Sie ein kostenloses Probeexemplar an. Nähere Informationen und Kontakt. 

28 April 2014

Newsletter
Ukraine-Konflikt, Gasabhängigkeit in Deutschland, die Rolle Chinas, fallende Gas- und Kohlepreise, Offshore-Risiken – Das Global Energy Briefing Nr.98

By |2014-09-26T13:24:16+00:00Monday, 28 April 2014|Categories: China Energiemärkte, China Energiepolitik, Energiepolitik, Gasmärkte, Öl & Umwelt|0 Comments

In der aktuellen Ausgabe untersucht unser Newsletter Global Energy Briefing (Nr.98) auf insgesamt 42 Seiten die aktuellen Entwicklungen auf den internationalen Energiemärkten:

1. Globaler Überblick

Gaspreise und Kohlepreise in Europa auf Mehrjahrestief, LNG-Preise in Fernost fallen, China mit Neuorientierung der Kohlepolitik

2. Feature: Ukraine-Konflikt

Wer braucht wie viel Erdgas in Deutschland: Abhängigkeiten nach Sektoren und Regionen
Szenarien: Vier Szenarien zur Reduzierung der Abhängigkeit von russischen Erdgasimporten von 40% auf 25%, 10%, 0% durch Maßnahmen auf der Angebots- und Nachfrageseite

3. Ölmärkte: Aktuelle Lage und Preise
4. Gasmärkte: Aktuelle Lage und Preise
5. Kohlemärkte: Aktuelle Lage und Preise

6. Feature: Vier Jahre nach der Deepwater Horizon – defekte Blowout-Preventer im Golf von Mexiko / Ölverschmutzung in der Nordsee

7. Energie in Deutschland: Statistischer Überblick mit zahlreichen Grafiken / Verbraucherpreise in Europa

8. China Energy Briefing – Die neue Kohlepolitik; Shale Gas vor dem Durchbruch; PKW-Markt u.v.m.

9. Feature: China & Russland
Das neue Dream-Team für Gas, Öl und Kohle? Eine ausführliche Analyse zum Stand der Verhandlungen kurz vor dem Putin-Besuch in Peking.

 

 


Weiterführende Informationen:

Was ist das Global Energy Briefing und wie kann ich es bestellen? Nähere Informationen und Kontakt. 

Weitere Links:

Global Energy Briefing Nr.84 und Nr.85: Shale Gas Fracking – Potenzialgrenzen (Nr.84) und Folgen für Gaspreise und Investitionen

Global Energy Briefing Nr.86: Prognose der Ölpreise und Gaspreise; Wärmemarkt national; Benzinmarkt USA

Sonderausgabe zur Ukraine-Krise:
Ukraine und die europäische Gasversorgung

 

15 April 2014

Risiken der Offshore-Ölförderung
License to Spill – Kurzstudie zu den Risiken der Ölförderung in der Nordsee

By |2014-09-26T13:31:26+00:00Tuesday, 15 April 2014|Categories: Öl & Umwelt|0 Comments

© Frank Rohde – Fotolia.com

EnergyComment hat im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen (Kontakt: Büro Bärbel Höhn) eine Kurzstudie zu den Risiken der Ölförderung in der Nordsee erstellt.

Seit der Ölpest im Golf von Mexiko im Jahr 2010 (BP Deepwater Horizon) sind die Gefahren der Offshore-Ölförderung aus den Schlagzeilen verschwunden, da sich seither kein zweites Unglück in ähnlicher Größenordnung ereignet hat. Doch darüber wird vergessen, dass die Nordsee fast im Tagestakt mit Öl und schädlichen Chemikalien verschmutzt, sei es durch Unfälle, Unachtsamkeiten, Materialermüdung oder umfangreiche genehmigte Einleitungen.

In der Kurzstudie werden zahlreiche Daten, Statistiken und Einschätzungen zur Situation in der Nordsee zusammengetragen. Sie finden unten die Zusammenfassung und einen Download-Link.

Erste Reaktionen (15. April):

WDR Aktuelle Stunde (TV) mit interessanten Einschätzungen zur ökologischen Dimension (Prof. Antje Boetius)

Anschauliche Grafiken und Erläuterungen beim ZDF: heute.de (André Madaus)

Zeitbombe Nordseeöl – ein Artikel mit zahlreichen Zusatzinfos auf taz.de (Gernot Knödler)

Meldung in der Süddeutschen Zeitung

Ein Beitrag bei NDR Aktuell (Niedersachsen)

Zusammenfassung

1. Die Offshore-Ölförderung in der Nordsee ist und bleibt riskant. Das belegen die Unfälle und Beinahe-Katastrophen der letzten Jahre. Fast täglich wird die Nordsee mit Öl und schädlichen Chemikalien verschmutzt, sei es durch Unfälle, Unachtsamkeiten oder Materialermüdung.

Schon mehrfach stand die Nordsee in jüngerer Zeit kurz vor einer Katastrophe: Nur ein Zufall rettete 2011 die große norwegische Öl-Plattform Gullfaks C vor einer Explosion (Blow-out). Der Untersuchungsbericht der norwegischen Behörden kam zu dem Schluss, dass es letztlich glückliche Umstände waren, die eine Katastrophe verhinderten. Auch auf Gannet Alpha (2011) und auf Elgin-Franklin (2012), wo ein Gasleck außer Kontrolle geraten war, ereigneten sich in den letzten Jahren schwere Zwischenfälle. Erst vor wenigen Wochen traten an der ohnehin störanfälligen Plattform Statfjord C erhebliche Mengen Öl aus. Und das sind nur die Vorfälle, die bekannt geworden sind.

Im Jahr 2013 (bis 11. Dezember) wurden 551 meldepflichtige unerlaubte Einleitungen von Öl und Chemikalien allein im britischen Sektor der Nordsee verzeichnet. Im Jahr 2012 waren es 518, im Jahr 2011 546 Störfälle.

2. Hinzu kommt die sehr erhebliche schleichende Verschmutzung, die aus der erlaubten Einleitung von ölhaltigem Wasser in die Nordsee resultiert. Mehrere Tausend Tonnen pro Jahr an Öl und schädlichen Chemikalien stellen in der Summe eine Art „Dauerstörfall“ dar, der den Lebensraum Meer permanent belastet. Auch hier werden die zulässigen Grenzwerte immer wieder überschritten oder nur unzureichend kontrolliert.

3. Die Gefahr einer großen Ölkatastrophe in der Nordsee steigt. Es ist kein Geheimnis in der Branche, dass viele technische Einrichtungen in der südlichen und mittleren Nordsee veraltet sind. Die Region wird Schritt für Schritt zu einem Sanierungsfall mit Millionen Tonnen Stahl, Restöl und chemischen Stoffen.

Auch offiziell ist die Nordsee nun in der „Ageing Infrastructure Phase“, ein Euphemismus für Störanfälligigkeit, pausenlose Reparaturen und hohe Kosten, die niemand tragen will. Die Plattformen von Shell, BP u.a. sind zum größten Teil älter als 20 Jahre, ein Drittel sogar älter als 30 Jahre. Für die Eigentümer der Infrastruktur besteht wenig Anreiz, in Anlagen zu investieren, die angesichts nahezu erschöpfter Öl- und Gasfelder ohnehin bald abgewrackt werden müssen.

4. Die massenhafte Abwrackung der großen Stahlkonstruktionen in der oftmals stürmischen Nordsee stellt in einigen Jahren ein weiteres Risiko dar. Es gibt hierfür weltweit keine vergleichbaren Vorbilder, sodass schwieriges technisches Neuland betreten werden muss.

5. Nach Einschätzung der Aufsichtsbehörden fehlt einigen Betreibern der notwendige Willen zur Sorgfalt und Vorsicht. Insbesondere der Öl- und Gaskonzern Shell fiel über die Jahre mit einer endlosen Liste von Sicherheitsverstößen und Störfällen auf. Der Konzern hat zusammen mit BP eine der schlechtesten Sicherheitsbilanzen aller Ölfirmen in der britischen Nordsee. Die britische Aufsichtsbehörde HSE ordnete 2011 sogar eine Totalüberprüfung der Shell-Plattform Brent Charlie an, als sich die Störfälle häuften und sich nach Verwarnungen keine Verbesserung abzeichnete. Im norwegischen Sektor ist vor allem BP ins Visier der Aufsichtsbehörden geraten, als wiederholt zahlreiche Sicherheitsvorschriften verletzt wurden.

6. Ölunfälle stellen aufgrund der Strömungsverhältnisse in der Nordsee auch für die deutschen Küsten ein unmittelbares Risiko dar, insbesondere wenn sie im britischen Sektor stattfinden. Die norddeutschen Strände könnten je nach Ort und Umfang des Störfalls stark und lange verschmutzt werden. Bei grobkörnigen Sandstränden könnte das Öl tief eindringen und nur langsam durch Bakterien abgebaut werden. Das Ökosystem der Salzwiesen wäre über einen längeren Zeitraum beeinträchtigt, wenn Organismen und Pflanzen absterben. Auch das Wattenmeer wäre über Jahre geschädigt, wenn ein Ölteppich die Fauna der Weichböden zerstören sollte.

7. Deutschland sollte daher gegenüber den Nordseeanrainern darauf dringen, dass die Aufsicht verstärkt und die bislang absurd niedrigen Sanktionen bei Ölunfällen verschärft werden. Illegale Einleitungen von Öl oder Chemikalien werden fast nie geahndet. Nur 7 von 4123 Oil Spills im britischen Sektor führten in den letzten Jahre zu Geldstrafen. Die höchste Strafe lag bei 24.000 Euro.

8. Ebenso ist zu fordern, dass die Unternehmen in der Nordsee zügig einen Weg Richtung „Zero Discharging“ einschlagen. Dazu gehört auch, dass weitaus schneller als bisher die verbesserten Sicherheitssysteme und Abläufe implementiert werden, die in der Branche nach der Ölpest im Golf von Mexiko entwickelt wurden.

9. Die Eigentümer der Bohr- und Förderanlagen sowie der ölrelevanten Infrastrukturen sollten in der Lage sein, die Folgekosten eines großen Ölunfalls vollständig selbst zu tragen und nicht der öffentlichen Hand aufzubürden. Das gilt insbesondere vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung finanzschwacher kleiner Ölfirmen, die in der Nordsee allmählich an die Stelle der großen Ölkonzerne treten.

Download der Kurzstudie (17 Seiten, 5 MB) 

 

 

24 February 2014

Realsatire: Exxon-CEO klagt gegen Umweltbelastung durch Fracking

By |2014-08-27T20:36:13+00:00Monday, 24 February 2014|Categories: Öl & Umwelt, shale gas, shale oil|0 Comments

Die Wirklichkeit schreibt noch immer die besten Satiren: In der Nähe von Dallas (Bartonville) wird ein 50 Meter hoher Wassertank gebaut, der die nahe gelegenen Fracking-Bohrungen unterstützt. Die Anwohner klagen gegen das hässliche Bauwerk und vor allem gegen den unvermeidlichen Verkehr von Tanklastern, der damit verbunden ist.

Einer der Kläger ist ausgerechnet Rex Tillerson, CEO von Exxon, dem größten privaten Öl- und Gaskonzern der Welt, und glühender Verfechter der Frackingtechnologien. Er klagt gegen eine Verringerung der Lebensqualität und damit einen Wertverlust seines Anwesens. Mehr dazu im Wall Street Journal, im Dallas Observer sowie auf peak-oil.com.

27 January 2014

Kaum noch beachtet: Unser tägliches Ölleck in der Nordsee

By |2014-08-27T20:37:45+00:00Monday, 27 January 2014|Categories: Öl & Umwelt|0 Comments

Jede Woche berichten Fachmedien – und leider nur diese – über die Verschmutzung der Nordsee durch Unfälle oder Materialermüdung bei den Anlagen der Ölindustrie. So auch heute wieder auf der Plattform Statfjord C von Statoil, wie Upstream meldet.

Es ist kein Geheimnis in der Branche, dass viele technische Einrichtungen in der südlichen und mittleren Nordsee völlig veraltet sind. Modernisierungsinvestitionen werden ausgesetzt, weil die Vorkommen ohnehin in ein paar Jahren erschöpft sein werden. Die Aufsichtsbehörden in Großbritannien und Norwegen scheinen überfordert oder nicht genügend motiviert zu sein, die schwimmenden Zeitbomben ausreichend zu überwachen. Ein größerer Zwischenfall liegt in der Luft und immer wieder steht die Region kurz davor (Elgin-Franklin 2012). Und das sind nur die Vorfälle, die bekannt geworden sind…

Mehr zum Thema in unserem Policy-Paper zum Thema Offshore-Ölrisiken, das wir anlässlich des Macondo-Unglücks im Golf von Mexiko für Greenpeace International erstellt haben ( PDF-Download: EnergyComment Policy Paper).

Load More Posts