Öl & Umwelt

Der Erdöl-Reader 2016 (GEB Nr.128)

Alles, was Sie schon immer über Öl wissen wollten (und wissen sollten). Wir haben den ÖLREADER 2016 (95 Seiten) im Auftrag von und in Zusammenarbeit mit Greenpeace Deutschland (Jörg Feddern, Jörg Siepmann) erstellt.

Er enthält neben einer breiten und aktuellen Übersicht über die Ölbranche („wie denkt ein Ölkonzern“) ausführliche Kapitel zu den ökologischen Aspekte der Ölproduktion, insbesondere in der Nordsee, in der Arktis und in Nigeria.


Sie können den ÖLREADER kostenlos als PDF herunterladen: Zum Download

Global Energy Briefing Nr.121 – Hybris statt Hybrid: VW, Shell, Ölnachfrageschub, spektakuläre Kohledaten aus China

In unserem Global Energy Briefing Nr.121 (61 Seiten)  berichten wir über die wichtigsten Trends in der globalen Energiewelt. Themen in dieser Ausgabe sind u.a.
  • Das VW-Desaster: Hybris statt Hybrid - Folgen für die Ölmärkte
  • Rückzug: Shell stoppt Bohrung in der Arktis - aber Beginn der arktischen Offshore-Förderung in Europa
  • Das Datendesaster: Neue Kohledaten aus China machen bisherige Klima- und Energiestatistiken obsolet
  • Ölmärkte: Finanzielle Probleme in US-Ölbranche verschärfen sich
  • Nordsee: Eine Ölprovinz bricht zusammen
  • LNG: Weitreichender Strukturwandel und Preiseinbrüche verbessern Versorgung auch in Europa
  • Strom: Belgien kurz vor Aktivierung des Notfallplans
  • Aktuelle Preisübersicht: Ölpreise, Gaspreise, Kohlepreise in Europa, USA und Fernost; Strom- und CO2-Preise in Europa
  • Aktuelle Statistiken und Daten: Stand der Energiewende in Deutschland
  • u.v.m.

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Die Öl- und Gasindustrie in der Nordsee: Eine umweltpolitische Analyse und Bewertung (GEB Nr.113)

In der aktuellen Ausgabe unseres Abo-Newsletters GLOBAL ENERGY BRIEFING analysieren wir die Öl- und Gasindustrie in der Nordsee. Die Studie entstand im Auftrag von Greenpeace e.V..

Der Text (65 Seitenstellt die meines Wissens einzige umfassende umweltpolitische Übersicht und Bewertung zu diesem Thema dar. Es gibt dafür einerseits kalendarische Anlässe (20 Jahre Brent Spar, 5 Jahre Deepwater Horizon), aber auch aktuelle umwelt- und energiepolitische Gründe:

Die Öl- und Gasförderung in der Nordsee hat erhebliche ökologische und klimatische Auswirkungen, deren Umfang oftmals unterschätzt wird:

  • Die 751 Plattformen, die technisch eher Fabriken ähneln, emittieren jährlich über 30 Mio. t CO2. Das entspricht der Emissionsmenge von 10 Mio. PKW.
  • Die Stickoxidemissionen sind ähnlich hoch wie die der gesamten industriellen Prozesse in Deutschland.
  • Die Emissionen steigen zudem steil an, wenn man sie in Relation zu den schrumpfenden Fördermengen setzt.
  • Jährlich werden über 8.000 Tonnen Öl in die Nordsee geschüttet – mit behördlicher Genehmigung. Über eine Million Kubikmeter verschmutztes Produktionswasser wird täglich (!) in die Nordsee entsorgt.
  • Es gibt normalerweise keine, in seltenen Fällen lediglich eine symbolische Ahndung von Verstößen, selbst wenn über einen längeren Zeitraum hinweg Grenzwerte verletzt oder schwere Ölunfälle durch die wiederholte Verletzung der Sicherheitsvorschriften provoziert wurden.

Die Nordsee als Industriegebiet gewinnt aktuelle auch aus anderen Gründen an Relevanz:

  • Die Fördermengen gehen insbesondere bei Öl so schnell zurück, dass sich eine energiepolitische Kosten-Nutzen-Analyse immer stärker aufdrängt.
  • In den nächsten Jahren und Jahrzehnten muss praktisch die gesamte technische Infrastruktur abgewrackt werden. Der finanzielle Aufwand ist enorm und wird – zumeist indirekt über Steuerabschreibungen – fast ausschließlich vom Steuerzahler getragen.
  • Einmal mehr gilt also: Privatisierung der Gewinne und Vergesellschaftung der Kosten – zumal angesichts des aktuell niedrigen Ölpreises immer weniger Firmen Lust verspüren, in die alten Anlagen zu investieren.

Gründe genug also für diese Schwerpunktausgabe des Global Energy Briefing.


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Fossile Energiepreise weiter im Sinkflug – Global Energy Briefing Nr.111 (7.Jg.)

Heute erschien unser Global Energy Briefing Nr.111 (51 Seiten). Alle 14 Tage berichten wir in diesem Abo-Newsletter über die wichtigen Trends in der globalen Energiewelt: Preise, Märkte, Politik - Ölmärkte, Gasmärkte, Kohlemärkte, Strommärkte und erneuerbare Energien.

Themen in dieser Ausgabe (Auswahl):
Die aktuelle Entwicklung beim Ölpreis: Wie schnell geht das Ölangebot zurück? Ab wann stagniert auch Schiefergas?
Feature: Neue Treibstoffe für den Schiffsverkehr - Versorgungsrisiken für Europa
Feature: Die Klimabilanz einzelner Rohölsorten - neue Ansätze für die Umweltbewertung
Erdgasmärkte: Lustloser Handel - neue Preistiefs im Sommer?
Strommärkte: Diskussion um Kapazitätsmechanismen; Großbritannien kohlefrei bis 2026; China setzt Solarausbauziele hoch
Aktuelle Statistiken und Daten: Deutschland, USA, China, weltweit
u.v.m.

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Newsletter
Ukraine-Konflikt, Gasabhängigkeit in Deutschland, die Rolle Chinas, fallende Gas- und Kohlepreise, Offshore-Risiken – Das Global Energy Briefing Nr.98

In der aktuellen Ausgabe untersucht unser Newsletter Global Energy Briefing (Nr.98) auf insgesamt 42 Seiten die aktuellen Entwicklungen auf den internationalen Energiemärkten:

1. Globaler Überblick

Gaspreise und Kohlepreise in Europa auf Mehrjahrestief, LNG-Preise in Fernost fallen, China mit Neuorientierung der Kohlepolitik

2. Feature: Ukraine-Konflikt

Wer braucht wie viel Erdgas in Deutschland: Abhängigkeiten nach Sektoren und Regionen
Szenarien: Vier Szenarien zur Reduzierung der Abhängigkeit von russischen Erdgasimporten von 40% auf 25%, 10%, 0% durch Maßnahmen auf der Angebots- und Nachfrageseite

3. Ölmärkte: Aktuelle Lage und Preise
4. Gasmärkte: Aktuelle Lage und Preise
5. Kohlemärkte: Aktuelle Lage und Preise

6. Feature: Vier Jahre nach der Deepwater Horizon – defekte Blowout-Preventer im Golf von Mexiko / Ölverschmutzung in der Nordsee

7. Energie in Deutschland: Statistischer Überblick mit zahlreichen Grafiken / Verbraucherpreise in Europa

8. China Energy Briefing – Die neue Kohlepolitik; Shale Gas vor dem Durchbruch; PKW-Markt u.v.m.

9. Feature: China & Russland
Das neue Dream-Team für Gas, Öl und Kohle? Eine ausführliche Analyse zum Stand der Verhandlungen kurz vor dem Putin-Besuch in Peking.

 

 


Weiterführende Informationen:

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Weitere Links:

Global Energy Briefing Nr.84 und Nr.85: Shale Gas Fracking – Potenzialgrenzen (Nr.84) und Folgen für Gaspreise und Investitionen

Global Energy Briefing Nr.86: Prognose der Ölpreise und Gaspreise; Wärmemarkt national; Benzinmarkt USA

Sonderausgabe zur Ukraine-Krise:
Ukraine und die europäische Gasversorgung

 

Risiken der Offshore-Ölförderung
License to Spill – Kurzstudie zu den Risiken der Ölförderung in der Nordsee

EnergyComment hat im Auftrag der Bundestagsfraktion der Grünen (Kontakt: Büro Bärbel Höhn) eine Kurzstudie zu den Risiken der Ölförderung in der Nordsee erstellt.
Sie finden hier erste Medien-Reaktionen, die Zusammenfassung der Studie und darunter einen Download-Link für den gesamten Text.

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Realsatire: Exxon-CEO klagt gegen Umweltbelastung durch Fracking

Die Wirklichkeit schreibt noch immer die besten Satiren: In der Nähe von Dallas (Bartonville) wird ein 50 Meter hoher Wassertank gebaut, der die nahe gelegenen Fracking-Bohrungen unterstützt. Die Anwohner klagen gegen das hässliche Bauwerk und vor allem gegen den unvermeidlichen Verkehr von Tanklastern, der damit verbunden ist.

Einer der Kläger ist ausgerechnet Rex Tillerson, CEO von Exxon, dem größten privaten Öl- und Gaskonzern der Welt, und glühender Verfechter der Frackingtechnologien. Er klagt gegen eine Verringerung der Lebensqualität und damit einen Wertverlust seines Anwesens. Mehr dazu im Wall Street Journal, im Dallas Observer sowie auf peak-oil.com.

Kaum noch beachtet: Unser tägliches Ölleck in der Nordsee

Jede Woche berichten Fachmedien – und leider nur diese – über die Verschmutzung der Nordsee durch Unfälle oder Materialermüdung bei den Anlagen der Ölindustrie. So auch heute wieder auf der Plattform Statfjord C von Statoil, wie Upstream meldet.

Es ist kein Geheimnis in der Branche, dass viele technische Einrichtungen in der südlichen und mittleren Nordsee völlig veraltet sind. Modernisierungsinvestitionen werden ausgesetzt, weil die Vorkommen ohnehin in ein paar Jahren erschöpft sein werden. Die Aufsichtsbehörden in Großbritannien und Norwegen scheinen überfordert oder nicht genügend motiviert zu sein, die schwimmenden Zeitbomben ausreichend zu überwachen. Ein größerer Zwischenfall liegt in der Luft und immer wieder steht die Region kurz davor (Elgin-Franklin 2012). Und das sind nur die Vorfälle, die bekannt geworden sind…

Mehr zum Thema in unserem Policy-Paper zum Thema Offshore-Ölrisiken, das wir anlässlich des Macondo-Unglücks im Golf von Mexiko für Greenpeace International erstellt haben ( PDF-Download: EnergyComment Policy Paper).

Erdbebenschäden durch Erdgasförderung: Niederlande zahlt 1,6 Mrd. Euro Entschädigung

Die Schäden an Tausenden von Gebäuden seien zweifelsfrei auf die Gasförderung zurückzuführen, so wird Den Haag auf Bloomberg zitiert. Auch Shell und ExxonMobil sollen zahlen.

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Hero just for one day: CO2-Emissionen der USA stiegen 2013 wieder an

Wirtschaftskrise und niedrige Schiefergaspreise machten die USA ungeplant zum Klimaschützer. Aber 2013 steigen die CO2-Emissionen wieder um 2% an: Höhere Gaspreise lassen die Kohle in neuem Glanz erscheinen. Mehr dazu bei der EIA.

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