Kraftstoffe

Erneuerbare Energien in globaler Perspektive: Kosten, Mengen, Trends für Windstrom, Photovoltaik, Wasserkraft u.a. (GEB Nr.122)

Diese Ausgabe des Global Energy Briefing widmet sich mit einem globalem Blickwinkel den erneuerbaren Energien (EE). Kurz vor der Klimakonferenz in Paris wächst der Informationsbedarf: Wo und wie stark konnten sich nachhaltige Lösungen in den einzelnen Energiemärkten durchsetzen?  In welchen Sektoren können EE absehbar zu einer klimapolitisch relevanten, nachhaltigen Lösung werden? Wo gibt es Wachstum, wo Stagnation? Und insbesondere: Wieviel kosten EE bei der Stromerzeugung, für Wärme und für Kraftstoffe? Globale Daten sind naturgemäß nicht exakt, aber sie geben einen Anhaltspunkt für den Stand der globalen Energiewende. Demnach haben sich EE auf Basis der Zahlen für 2014 (IEA) weltweit unterschiedlich stark durchgesetzt:
  • Im Stromsektor stellen EE 22% der Strommengen bereit. Der größte Teil davon entfällt auf Wasserkraftwerke.
  • Im Straßenverkehr liefern Biokraftstoffe ca. 4% der Kraftstoffe.
  • Im Wärmesektor (Endenergie) stellen moderne EE (also ohne traditionelle Nutzungen mit Dung etc.) ca. 8% des Wärmebedarfs bereit.
Die Kosten der EE zeigen trotz der relativ standardisierten Technologien etwa bei der Photovoltaik und bei Windturbinen große Unterschiede zwischen den Hauptmärkten EU, China und USA. Auch die Kostentrends unterscheiden sich von Markt zu Markt.

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Ölpreise im Alltag – Kommt der Ölpreissturz beim Verbraucher an? (Studie für vzbv / GEB Nr.116)

Weltweit sind die Preise für Rohöl eingebrochen.  Allein im Januar 2015 sanken die Kosten für Rohölimporte in Deutschland um ca. 2 Mrd. Euro. In vielen Branchen sinken dadurch die Kosten. Also könnten auch auch die Verbraucherpreise sinken. In unserer Studie für die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv und Pressemitteilung) analysierten wir anhand unterschiedlicher Beispiele, wie groß der Einfluss der Rohölpreise auf die Herstellungskosten ist und in welchem Umfang die Kostenvorteile an die Verbraucher weitergegeben wurden. Aus dem Inhalt:

Flugtickets

Im Flugverkehr wurden die Einsparungen durch die niedrigen Ölpreisen ...

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Denkanstöße: Wie geht es weiter mit der Automobilindustrie?

Video-Tipp zum Thema Kraftstoffe und Automobile: Elektrofahrzeuge werden sich schlagartig durchsetzen – der „Tipping Point“ ist erreicht. Technische, auch fahrtechnische Überlegenheit, simple Konstruktion, stark fallende Batteriepreise und visionäre Entrepeneure (Tesla): Die deutschen Premiumhersteller werden in Windeseile vom Markt gefegt.

Ein sehr spekulativer, aber anregender Vortrag von Lars Thomsen, Zukunfts- und Trendforscher, gehalten auf der 26. internationalen „Motor und Umwelt“-Konferenz der AVL List GmbH am 12. Sep. 2013 in Graz, Österreich. 

35 Minuten-Vortrag auf Youtube – wers eilig hat, kann die ersten 15 Minuten überspringen.

Dresden: Ohne Strom kein Sprit

Norbert Rost von peak-oil.com hat die Stadt Dresden gefragt, was im Falle eines Stromausfalls u.a. mit der Kraftstoffversorgung passiert. Hier die ernüchternde Antwort.

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GEB Nr.92: Der World Energy Outlook 2013 (Teil 2)

In der aktuellen Ausgabe unseres Global Energy Briefing (Nr.92; 5. Jg.) stellen wir den wohl einflussreichsten Energiebericht des Jahres vor: Den World Energy Outlook 2013 der IEA (Internationale Energieagentur). In dieser Ausgabe untersuchen wir auf 30 Seiten folgende Themen:
  • Ölnachfrage und Rolle einzelner Ölprodukte (Diesel, Benzin, LPG u.a.) bis 2035
  • Öl im Verkehr: Energieverbrauch im Verkehrs bis 2035 und die herausragende Rolle des Straßengüterverkehrsproduktion
  • Ölproduktion und Decline (Förderrückgang) in erschlossenen Feldern
  • Die Shale-Oil-Blase in den USA: IEA warnt vor zu großem Optimismus
  • Kosten der Ölproduktion bleiben weitgehend stabil
  • Verschiebungen in der Raffineriebranche und im Ölhandel bis 2035
  • Erdgas: Entwicklung der Nachfrage und des Angebots bis 2035
  • Langfristige Entwicklung der Erdgaspreise in alternativen Szenarien
  • Rolle des unkonventionellen Erdgases in der Gasversorgung 
  • Importabhängigkeiten bei Öl und Gas: 2013 und 2035 
  • Fossile Reserven und Ressourcen: Öl, Gas, Kohle
  • Endet das fossile Zeitalter durch Ressourcenerschöpfung oder durch neue energiepolitische Prioritäten?
 

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Global Energy Briefing Nr.86: Prognose der Ölpreise und Gaspreise; Wärmemarkt; Benzinmarkt

In der aktuellen Ausgabe unseres Global Energy Briefing (Nr.86; 5. Jahrgang) finden Sie auf 34 Seiten folgende Themen: Weltenergiemärkte: Aktuelle Entwicklung Internationale Gasmärkte: Aktuelle Entwicklungen und Preise Unsere Prognose der Gaspreise Die Shale Gas Diskussion in Deutschland Internationale Ölmärkte: Aktuelle Entwicklungen und Preise Unsere Ölpreisprognose Manipulation der Brentölpreise? Die aktuellen Untersuchungen Internationale Kohlemärkte: Aktuelle Trends und Preise Energie in Deutschland: Übersicht Wärmemarkt: Heizen in Deutschland Feature: Veränderungen im amerikanischen Benzinmarkt - Folgen für Europa

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Steigende Gaspreise, Kohlekrise und der Petroyuan – Chinesische Energiemärkte im Überblick

Unser aktuelles China Energy Briefing Nr.17 liefert auch diesen Monat auf 23 Seiten alles Wissenswerte über Energie in China: Energiepolitik in China und in Übersee; neue Trends in den chinesischen Energiemärkten; statistische Daten zum Energieverbrauch. Die Themen dieser Ausgabe sind u.a.: Gas: Gaspreise für Verbraucher steigen auf breiter Front; Gaslieferanten geraten politisch unter Druck; staatliche Gaspolitik vor Dilemma; neue Coal-to-Gas Anlagen in China geplant

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Shale Gas Fracking – Folgen für Gaspreise und Investitionen – GEB Nr.85

Die aktuelle Ausgabe unseres Global Energy Briefing (Nr.85) untersucht einen weiteren Aspekt des Shale Gas & Fracking Booms in den USA: Die Auswirkung auf die Gaspreise und Investitionen.

Seit Herbst 2012 stagniert die Gasproduktion in den USA. Die Gaspreise haben sich in den letzten 12 Monaten von 2 auf 4 $/MMBtu verdoppelt. Dafür gibt es eine eindeutige Ursache: Shale Gas ist nicht billig – aber deutlich billiger als in Europa und Ostasien. In unserem Briefing gehen wir auf 26 Seiten folgenden Fragen nach:

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  • Gaspreise durch Shale Gas Fracking verändern. Auf welches Niveau werden die US-Gaspreise steigen? Wo ist die Preisuntergrenze?
  • Sind Exporte Richtung Europa angesichts allmählich wieder steigender Gaspreise in den USA, hoher LNG-Transportkosten und abnehmender Gasnachfrage in Europa realistisch?
  • Welche Branchen wandern bereits in die USA ab, um von den günstigen Feedstock-Preisen zu profitieren?
  • Welche Chancen, welche Economics hat die Herstellung von Kraftstoffen aus Erdgas (Gas-to-Liquids)?
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Weitere Links:

Global Energy Briefing Nr.82: Umweltauswirkungen des Frackings und Shale Oil 

Interview zum Thema Shale Gas und Fracking in Deutschland

Global Energy Briefing Nr.84: Produktionspotenziale von Shale Gas

Informationen:

Was ist das Global Energy Briefing und wie kann ich es abonnieren? Nähere Informationen und Kontakt.

Postfossiler Verkehr – DVWG Kongress

„Postfossile urbane Mobilität und Logistik“ war der Titel des zweiten Verkehrskongresses der DVWG – Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft e.V., der am 4. und 5. Dezember 2012 in Hamburg-Bergedorf stattfand.

Die wissenschaftliche Leitung lag bei Prof. Heike Flämig und Prof. Carsten Gertz (beide TU Hamburg-Harburg), moderiert wurde die Veranstaltung von Dipl.-Ing. Juliane Krause (Büro plan & rat).

Beim Thema „Postfossilität“ und „Verfügbarkeit von Rohstoffen“ war natürlich auch unser PFI e.V. (Postfossil Institut Hamburg e.V.) gefordert, und zwar gleich doppelt in Gestalt von Prof. Niko Paech (Uni Oldenburg) und Dr. Bukold (EnergyComment):

Niko Paech konzentrierte sich auf die Trends in der räumlichen Arbeitsteilung, der Fremdversorgung und der Wachstumsfixierung als Ursachen der Energieversorgungsrisiken und empfahl Suffizienz und Subsistenz als zentrale Kategorien zur Entschärfung der Lage.

Steffen Bukold relativierte den Ressourcenoptimismus, der sich in diesem Jahr in den Medien bereit gemacht hat und analysierte die nach wie vor bestehenden Risiken in der Ölversorgung. Der Trend steigender Rohölpreise (v.a. Dieselpreise), und damit immer höherer Tankstellenpreise und Heizölpreise, ist nach wie vor intakt. Die globale Ölversorgung hängt in bedenklichem Maße von der Produktionssteigerung einer Handvoll Länder ab, darunter Irak, Brasilien, Kasachstan, Kanada und Venezuela. Steile Wachstumsraten schieben den Sektor der Nutzfahrzeuge energiepolitisch immer weiter in den Vordergrund.

Nähere Informationen zur Veranstaltung bei mir oder in diesem Flyer (PDF):

Flyer_2.Verkehrskongress_2012_web

Olympische Rekorde bei deutschen Tankstellen- und Raffineriemarkt

Was den deutschen Athleten in London partout nicht gelingen will, funktioniert im deutschen Spritmarkt wie von selbst: Die Margen* sind seit Wochen wieder auf Rekordkurs.

1. Die Dieselmarge hält sich nahe dem Mehrjahreshoch.

2. Das zieht auch die Heizölpreise mit nach oben, denn beide Produkte werden aus Gasoil hergestellt.

3. Die Superbenzinmargen (E5) rangieren in völlig ungewohnter Manier nur knapp darunter.

Damit liegen die deutschen Preise – anders als in den Vorjahren – wiederholt über dem EU-Durchschnitt und zum Beispiel weit über den Preisen (vor Steuern) in Österreich.

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Die konzerneigenen Raffinerien, deren Anlagen zum großen Teil abgeschrieben sind, werden wieder zu einem hochlukrativen Business. Selbst an den Tankstellen wird so gut verdient wie lange nicht mehr.

Der Raffineriemargenindex RMM für Nordwesteuropa (der auch für den deutschen Markt relevant ist) erreicht im laufenden Quartal sogar ein Allzeithoch – also Goldmedaille für BP, Shell & Co. Nur der Applaus des Publikums hält sich bei dieser Höchstleistung in Grenzen…

*Die Bruttomarge (Downstream) ist die Differenz aus Tankstellenpreis (Deutschland) und Rohölpreis (Brent in Euro). Sie erfasst also die Einnahmen der Mineralölgesellschaften zwischen dem Eingangstor der Raffinerie und dem Tankkunden. Damit wird der Effekt schwankender Rohölpreise und Devisenkurse auf dem Weltmarkt herausgerechnet. Mit anderen Worten: Die Bruttomarge zeigt, ob die Mineralölgesellschaften nur die Schwankung des Rohölpreises und des Eurokurses an den Tankstellenkunden weitergeben, oder ob es Abweichungen zugunsten oder zum Nachteil der Tankkunden gibt.