22 November 2014

Der World Energy Outlook 2014 der IEA (Global Energy Briefing Nr.105)

By |2014-12-21T12:17:03+02:00Saturday, 22 November 2014|Categories: Energiemärkte, Energiepolitik, Erneuerbare Energien, Gasmärkte, Ölmarkt|0 Comments

Im aktuellen Global Energy Briefing (GEB Nr.105) finden Sie eine Präsentation und Analyse des wichtigsten Energieberichts des Jahres, des World Energy Outlook 2014 (WEO 2014) der Internationalen Energieagentur (IEA).

Der WEO wird gerne als “Bibel der westlichen Energiepolitik“ bezeichet. Dem eigenen Anspruch nach liefert er nur Daten und zeigt Szenarien auf, aber in der Wahrnehmung der Medien und der Politik liefert er eine Vielzahl von Prognosen und Empfehlungen. Die zentrale Stellung der Szenarien im WEO und die plausible Annahme, dass die IEA kein Hauptszenario hervorheben würde, das sie selber für unrealistisch hält, führen dazu, dass die Daten wie Prognosen interpretiert und zur Grundlage energiepolitischer Planungen gemacht werden.

Der Bericht ist bei aller Objektivität auch ein Spiegel seiner Zeit. Im letzten Jahrzehnt wurde zu lange an der damals vorherrschenden These einer schier endlosen Verfügbarkeit billiger fossiler Energie festgehalten. Die IEA galt daher in Peak-Oil-Kreisen und bei kritischen Energieexperten als Sprachrohr der Öl- und Gasindustrie. Der Preisanstieg beim Öl ab 2006 brachte die IEA dann in der Tat in Erklärungsnöte.

Heute ist es eher umgekehrt: Während sich viele Experten von der Schieferöl- und Schiefergasrevolution sowie von den fallenden Öl-, Gas- und Kohlepreisen beeindruckt zeigen, hält die IEA die mahnende Fahne hoch: Die Risiken der Energieversorgung, so auch der aktuelle Bericht, seien nach wie vor hoch, Peak Oil zumindest außerhalb der OPEC komme schon in wenigen Jahren, und die Preise werden unaufhaltsam zulegen. Der Schieferölboom sei voraussichtlich schon im nächsten Jahrzehnt vorbei, der US-Schiefergasboom Ende der 2030er.

Wir stellen die wichtigsten Daten und Ergebnisse des WEO 2014 vor, unter anderem:

  • Methoden: Welche Annahmen fließen in den WEO 2014 ein? Ist die Wahl des Hauptszenarios gerechtfertigt?
  • Energiepreise: Wie entwickeln sich die Ölpreise, Gaspreise und Kohlepreise bis 2040? Welche Annahmen fließen hier ein?
  • Schieferöl und Schiefergas: Wie lange hält der Boom noch an?
  • Ölversorgung: Wie hoch sind die Risiken und werden die Ölpreise wieder steigen?
  • Erneuerbare Energien: Wie schnell läuft die Stromwende weltweit? Wie steht die EU im internationalen Ranking da? Wieviel kostet die Energiewende weltweit?
  • Klimapolitik: Wieviel Gigatonnen CO2 werden in den einzelnen Szenarien emittiert? Welchen Anteil hat welche Region und welcher Energieträger?
  • Strom: Wie entwickelt sich der Mix im Strommarkt weltweit? Wieviel muss in die Kohle-, Gas- oder Atomkraftwerke investiert werden?
  • Subventionen: Wie stark wird fossile Energie weltweit gefördert? Welche methodischen Probleme gibt es bei der Erfassung?
  • u.v.m.

 

 

World Energy Outlook 2014

World Energy Outlook 2014

 

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23 October 2014

TTIP & Energiewende: Potenzial wird unterschätzt / Analyse: Warum fallen die Ölpreise? (GEB 103)

By |2014-10-23T09:12:23+02:00Thursday, 23 October 2014|Categories: China Energiemärkte, China Energiepolitik, Energiemärkte, Energiepolitik, Ölpreise|0 Comments

Im aktuellen Global Energy Briefing (GEB Nr.103) finden Sie auf 54 Seiten alles Wissenswerte über die wichtigsten Ereignisse, Trends und Preise auf den internationalen Energiemärkten.

Schwerpunkte dieser Ausgabe:

  • Feature: TTIP & Energie – Welche Folgen hätte TTIP für den transatlantischen Energiehandel und Energieinvestitionen? Die Potenziale des Freihandelsabkommens für die Energiewende werden unterschätzt
  • Feature Ölpreis: Gerüchte und Fakten – Warum fallen die Ölpreise? Die Rolle der asiatischen Märkte. Subventionsabbau blockiert Nachfragereaktion. Mexiko im Dilemma, Riad entspannt, u.v.m.
  • US Schieferöl (Shale Oil): Wo liegt der Break-Even der Schieferölproduktion? Wie stark ist die Branche vom Ölpreissturz betroffen? Rätselraten über Umfang der Schieferölressourcen
  • Internationale Gasmärkte: Preise und Trends weltweit; Preiskapriolen im Nordosten der USA.
  • Internationale Kohlemärkte: Preise und Trends
  • Strommärkte: News
  • China Energy Briefing: Energiewelt steht auf dem Kopf – China erhöht Zölle und Steuern für Kohle – Australien will Solarmodule besteuern
  • Zum Stand der deutschen Energiewende: Eine aktuelle grafisch aufbereitete Darstellung.

Weiterführende Informationen:

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26 September 2014

Frackingsendung von Panorama
Restrisiko Halbwissen – Stellungnahme zum Panorama-Bericht über Fracking und Schiefergas in Deutschland

By |2015-01-06T18:52:28+02:00Friday, 26 September 2014|Categories: Energiepolitik, shale gas|0 Comments

Das Magazin Panorama (ARD/NDR) hat im September mit mehreren Fernseh- und Videoberichten  die Fracking-Debatte in Deutschland belebt, aber auch verkürzt, und damit in eine Richtung gelenkt, die für die energiepolitische Debatte letztlich unergiebig ist.

Wir haben in zahlreichen Analysen in den Jahren 2013 und 2014 die Schiefergas- und Schieferölförderung untersucht und unter verschiedenen Gesichtspunkten bewertet (vgl. unten). Auf dieser Basis möchte ich die Inhalte der TV-Sendungen wie folgt kommentieren.

[pullquote]Panorama:
Die Hauptthese der Berichte lautet, dass die Risiken des Frackings beherrschbar und nicht wesentlich größer als bei konventionellen („normalen”) Gasbohrungen seien.[/pullquote]

Mein Kommentar:

Die Aussagen der Interviewpartner beziehen sich fast ausschließlich auf den Vorgang des Frackings, also das Aufbrechen des dichten Schiefergesteins. Durch diese Verkürzung des Themas wird der Zuschauer irregeführt. Der Frackingprozess im Boden ist nur ein Schritt bei der Förderung von Schiefergas und Schieferöl. Was in der Bewertung fehlt:

  • die Bohrung selbst
  • der Transport enormer Mengen von Hilfsstoffen im ländlichen Raum mit schweren LKW
  • das Entweichen von Methan und anderer Gase bei der Bohrung (Fackelarbeiten)
  • die jahrelangen Gasemissionen durch Risse/Lücken in der Zementverschalung
  • das Auffangen und Entsorgen toxischer Rückflüsse
  • die Sicherung der Bohrlochintegrität über Jahrzehnte hinweg
  • und vor allem die große Zahl von Bohrungen.
[pullquote]Panorama: Die Risiken des Frackings sind nicht wesentlich höher als die Risiken der konventionellen Gasförderung.[/pullquote]

Mein Kommentar:
Geht es bei dieser Aussage um das Aufbrechen des Gesteins oder die Schiefergasförderung insgesamt?

Im ersten Fall ist die These sicherlich diskussionswürdig, wenn man die Auflagen für Fracking geeignet gestaltet und überwacht. Im zweiten Fall – und darum geht es ja schließlich in der energiepolitischen Debatte – ist die Aussage natürlich Unsinn.

Allein die hohe Zahl der Bohrungen und die zahllosen Aktivitäten an der Oberfläche führen unfallstatistisch zu ganz anderen Größenordnungen. Um auch nur 10% des deutschen Gasbedarfs über 20 Jahre zu decken, müssten in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen mehrere Tausend Bohrungen niedergebracht werden.

Und nicht zuletzt: Auch „normale“ Gasbohrungen bringen Risiken mit sich. Erdbeben (vgl. den Ausbaustopp in Groningen), undichte Bohrlöcher, klimaschädliche Methanemissionen, Fackelarbeiten (Verbrennung von austretenden Gasen) mit z.T. toxischen Bestandteilen sind in der europäischen Gaswirtschaft an der Tagesordnung.

[pullquote]Panorama: Fast alle Wissenschaftler halten die Risiken des Frackings für beherrschbar.[/pullquote]

Mein Kommentar:
Auch hier ein Spiel mit Worten. Ein moderner PKW ist selbst bei hohen Geschwindigkeiten zweifellos „beherrschbar“. Aber wie hoch ist das Risiko, wenn Hunderte von Fahrzeugen durch eine Ortschaft rasen?

Blickt man in die USA, also in das einzige Land, das über einige Jahre Fracking-Erfahrung verfügt, so ist dort von einem Konsens nichts zu merken. Allerdings wird die Debatte allmählich sachlicher und aufschlussreicher. Nur ein Aspekt unter vielen: Wer kümmert sich in 20 Jahren um die Hunderttausende (!) von verlassenen Bohrlöchern in den USA. Schiefergasförderung gleicht einem Wanderzirkus, da die Vorkommen sehr schnell versiegen und daher an anderer Stelle immer wieder neu gebohrt werden muss.

Studien aus Pennsylvania und Kalifornien schätzen den Anteil der undichten Bohrlöcher und missglückten Bohrungen auf ca. 5%. Mit anderen Worten: In einigen Bundesstaaten der USA entsteht eine flächendeckende Altlast, deren Sanierung viele Milliarden Dollar verschlingen wird.

[pullquote]Panorama: Fachleute, die Fracking nicht rundweg ablehnen, werden nur unzureichend in die Politikberatung einbezogen. [/pullquote]

Mein Kommentar:
Das ist sicherlich richtig. Das Pendel der Debatte und der Politikberatung schwingt zwischen den Extremen hin und her. Es gibt lautstarke Befürworter und Gegner der Schiefergasförderung, die nur sprachliche Nebelkerzen werfen. Sachinformationen sind hier unentbehrlich, von Seiten der BGR wie des UBA, und nicht zu vergessen der beeindruckende Sachverstand, der sich in vielen Bürgerinitiativen und NGOs angesammelt hat.

Auch die Kommunen sollten mehr gehört werden. Sie sind unmittelbar betroffen: Der wochenlange Bohr- und Frackinglärm durch die großen Dieselgeneratoren, die enorme Verkehrsbelastung, die vielen Straßenschäden, wenn sich zahllose schwere LKW durch enge Ortschaften quälen, die Luftbelastung durch Methanemissionen und das Abfackeln der Gase, sowie Unfälle mit kontaminiertem Lagerstättenwasser und Chemikalien, die statistisch unvermeidlich sind.

[pullquote]Panorama: Schweigen[/pullquote]

Die Sendung schweigt leider zur eigentlichen Frage: Gibt es Alternativen, die unsere Energieversorgung mit geringeren Risiken und geringeren Kosten sichert?

Fazit:

Panorama präsentiert nur einen technischen Teilaspekt der Schiefergasförderung und will trotzdem allgemeine energiepolitische Schlüsse daraus ziehen. Damit verheben sich die Filmemacher.

Das gilt auch noch aus einem anderen Grund: Selbst wenn man (kontrafaktisch) die Harmlosigkeit der Schiefergasförderung unterstellen möchte, ist damit noch nichts über eine Kosten-Nutzen-Analyse ausgesagt. Es gibt andere, bessere Optionen, den Energiebedarf Deutschlands zu decken.

Nach unseren Schätzungen auf Basis der BGR-Zahlen und US-Erfahrungen ist eine maximale Schiefergasmenge von bis zu 10 bcm Erdgas pro Jahr möglich, die bis zu 11 % des deutschen Gasbedarfs decken könnte. Nach 20 Jahren wäre die Importabhängigkeit wieder genauso groß wie zuvor, da bis dahin die Schiefergasressourcen verbraucht sein werden. Und der Steuerzahler kann sich mit den Altlasten auseinandersetzen…

Brauchen wir also Schiefergas, um unsere energiepolitischen Ziele zu erreichen? Oder ist es nur ein Rettungsring für eine Gaswirtschaft, die angesichts schwindender heimischer Gasreserven ihre Kapazitäten nicht mehr auslasten kann? Jede Menge Stoff für investigativen Journalismus…

Dr. Steffen Bukold
EnergyComment


EnergyComment Analysen zum Theme Fracking, Shale Gas und Shale Oil:

Global Energy Briefing GEB Nr.101 (Fracking im Rahmen der gaspolitischen Optionen Deutschlands)
Global Energy Briefing GEB Nr.95 (Vollkostenanalyse Shale Gas)
Global Energy Briefing GEB Nr.89 (Shale Oil)
Global Energy Briefing GEB Nr.85+84 (Sonderausgabe Shale Gas & Fracking)
Global Energy Briefing GEB Nr.82 (Shale Gas)
Global Energy Briefing GEB Nr.81 (Shale Oil)


Weiterführende Informationen:

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Foto © kebox Fotolia-Lizenz

24 June 2014

Newsletter
Global Energy Briefing Nr.100: Irakkrise, US-Kohlepolitik, Globale Energieinvestitionen, Chinas Energiepolitik

By |2014-09-26T13:11:56+02:00Tuesday, 24 June 2014|Categories: Energiemärkte, Energiepolitik, Kohle & Umwelt, Ölmarkt|0 Comments

Heute erscheint die 100. Ausgabe des Global Energy Briefing: Wir berichten in dieser Jubiläumsausgabe auf  50 Seiten über die wichtigsten Ereignisse, Trends und Preise auf den internationalen Energiemärkten.

Schwerpunkte dieser Ausgabe:

  • Irak: Analyse der Situation und der möglichen Folgen für die Ölversorgung. Könnte der Ausfall der irakischen Ölexporte kompensiert werden?
  • Die Lage auf den internationalen Gasmärkten
  • Was kostet die fossile Energieversorgung in den nächsten Jahrzehnten? Fakten und Einschätzungen zum World Energy Investment Outlook der IEA
  • Obamas neue Kohlepolitik: Details und Einschätzungen zu den Emissionsvorgaben der EPA für die Kohlebranche
  • China: Bestandsaufnahme nach einem Jahr “Airpocalypse”; Konflikte im Südchinesischen Meer u.v.m.

Außerdem:

  • Aktuelle Charts: Globale Energieversorgung
  • Aktuelle Charts: Energie in Deutschland
  • Aktuelle Preise und Preistrends in Ölmärkten, Gasmärkten und Kohlemärkten

Weiterführende Informationen:

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Weitere Links:

Global Energy Briefing Nr.84 und Nr.85: Shale Gas Fracking – Potenzialgrenzen (Nr.84) und Folgen für Gaspreise und Investitionen

Global Energy Briefing Nr.86: Prognose der Ölpreise und Gaspreise; Wärmemarkt national; Benzinmarkt USA

Sonderausgabe zur Ukraine-Krise: Global Energy Briefing Nr.96 und Nr.97
Ukraine und die europäische Gasversorgung

 

20 June 2014

Glosse
NATO-Generalsekretär will Abhängigkeit von russischem Gas zementieren (Realsatire III)

By |2014-09-26T13:13:25+02:00Friday, 20 June 2014|Categories: Energiepolitik, shale gas|0 Comments

In Brüssel liegen die Nerven blank: Nato-Generalsekretär Rasmussen erklärte in einer Veranstaltung des renommierten Chatham House in London, dass  Russland gezielt Umweltorganisationen in Europa unterwandere, um das Fracking von Schiefergas – und damit eine größere Unabhängigkeit Europas von russischem Gas – zu verhindern.

Denkt man mehr als zwei Sekunden darüber nach, drängt sich dem amüsierten Leser jedoch genau die umgekehrte Schlussfolgerung auf: Will etwa die NATO die Abhängigkeit von russischem Gas zementieren? Es ist weitgehend unumstritten, dass die Schiefergasmengen in Europa erstens zu langsam, zweitens zu teuer und drittens in zu geringen Mengen gefördert werden können, um die in der Tat starke Abhängigkeit von russischem Gas nennenswert zu verringern. Ist also jede Pro-Fracking-Lobby von Russland unterwandert und lenkt von weitaus sinnvolleren Lösungsvorschlägen ab? Die NATO etwa auch? Wir warten gespannt auf die nächste Enthüllungsstory aus dem Nato-Hauptquartier…

28 April 2014

Newsletter
Ukraine-Konflikt, Gasabhängigkeit in Deutschland, die Rolle Chinas, fallende Gas- und Kohlepreise, Offshore-Risiken – Das Global Energy Briefing Nr.98

By |2014-09-26T13:24:16+02:00Monday, 28 April 2014|Categories: China Energiemärkte, China Energiepolitik, Energiepolitik, Gasmärkte, Öl & Umwelt|0 Comments

In der aktuellen Ausgabe untersucht unser Newsletter Global Energy Briefing (Nr.98) auf insgesamt 42 Seiten die aktuellen Entwicklungen auf den internationalen Energiemärkten:

1. Globaler Überblick

Gaspreise und Kohlepreise in Europa auf Mehrjahrestief, LNG-Preise in Fernost fallen, China mit Neuorientierung der Kohlepolitik

2. Feature: Ukraine-Konflikt

Wer braucht wie viel Erdgas in Deutschland: Abhängigkeiten nach Sektoren und Regionen
Szenarien: Vier Szenarien zur Reduzierung der Abhängigkeit von russischen Erdgasimporten von 40% auf 25%, 10%, 0% durch Maßnahmen auf der Angebots- und Nachfrageseite

3. Ölmärkte: Aktuelle Lage und Preise
4. Gasmärkte: Aktuelle Lage und Preise
5. Kohlemärkte: Aktuelle Lage und Preise

6. Feature: Vier Jahre nach der Deepwater Horizon – defekte Blowout-Preventer im Golf von Mexiko / Ölverschmutzung in der Nordsee

7. Energie in Deutschland: Statistischer Überblick mit zahlreichen Grafiken / Verbraucherpreise in Europa

8. China Energy Briefing – Die neue Kohlepolitik; Shale Gas vor dem Durchbruch; PKW-Markt u.v.m.

9. Feature: China & Russland
Das neue Dream-Team für Gas, Öl und Kohle? Eine ausführliche Analyse zum Stand der Verhandlungen kurz vor dem Putin-Besuch in Peking.

 

 


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Weitere Links:

Global Energy Briefing Nr.84 und Nr.85: Shale Gas Fracking – Potenzialgrenzen (Nr.84) und Folgen für Gaspreise und Investitionen

Global Energy Briefing Nr.86: Prognose der Ölpreise und Gaspreise; Wärmemarkt national; Benzinmarkt USA

Sonderausgabe zur Ukraine-Krise:
Ukraine und die europäische Gasversorgung

 

23 March 2014

Sonderausgabe (Doppel-Newsletter)
Überblicksanalyse: Der russisch-ukrainische Konflikt und die europäische Gasversorgung (GEB 96+97)

By |2014-09-26T13:35:38+02:00Sunday, 23 March 2014|Categories: Energiepolitik, Gasmärkte|0 Comments

In einer Doppel-Sonderausgabe untersucht unser Newsletter Global Energy Briefing (Nr.96 und Nr.97) auf insgesamt 54 Seiten den Ukraine-Russland-Konflikt und die möglichen Folgen für die europäische Gasversorgung: Analysen, Szenarien, Karten und Tabellen ermöglichen ein Gesamtbild der Krise und der Konsequenzen für Europas Energiemärkte.

Welche Folgen hätte ein Ausfall des Gastransits durch die Ukraine oder ein Ausfall der gesamten russischen Gasexporte für Deutschland und die EU?
Wer wäre am stärksten betroffen, wieviel könnte kompensiert werden? Welchen Beitrag könnten LNG-Importe oder die Gasspeicher leisten?

Aus dem Inhalt:

  1. Die aktuelle politische Lage: Situation, Interessenanalyse, Konfliktherde für Störungen im Gastransit durch die Ukraine
  2. Rückblick: Gastransit durch die Ukraine seit den 70er Jahren
  3. Die Situation im ukrainischen Gasmarkt und Gastransit: Kostenanalyse, Mengenanalyse, Interessenanalyse
  4. Die russische Perspektive: Abhängigkeit von fossilen Importen; Kostenanalyse, Interessenanalyse
  5. Europas Gasversorgung und Gasmärkte
    – Überblick
    – Importabhängigkeiten der einzelnen EU-Mitgliedstaaten
    – Gas Flows in Europa: Routen, Kapazitäten, Grenzübergänge nach Mitgliedstaat und Region
    – Wie reagiert der Gasmarkt auf Versorgungsprobleme? Der Winter 2012/2013.
    – LNG-Importe (Flüssiggas): Überblick, aktuelle Situation und Potenziale für Europa
    – Gasspeicher in Europa: Überblick und aktuelle Situation nach Ländern und Anlagen
  6. Fazit: Szenarien für den Gasmarkt und den Gastransit; mögliche Maßnahmen zur Sicherung der Gasversorgung in Europa.

 

Ukraine und die europäische Gasversorgung

 


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Weitere Links:

Global Energy Briefing Nr.84 und Nr.85: Shale Gas Fracking – Potenzialgrenzen (Nr.84) und Folgen für Gaspreise und Investitionen

Global Energy Briefing Nr.86: Prognose der Ölpreise und Gaspreise; Wärmemarkt national; Benzinmarkt USA

 

10 March 2014

Hintergrundinfos: Russlands Exporteinnahmen aus Öl und Gas

By |2014-03-10T11:55:35+02:00Monday, 10 March 2014|Categories: Energiepolitik, Gasmärkte, Ölmarkt|0 Comments

Die Krim-Krise demonstriert einmal mehr die Abhängigkeit der EU von Öl- und Gasimporten aus Russland. Der Energieriese ist (knapp vor Saudi-Arabien) der größte Rohölproduzent der Welt und (knapp hinter den USA) der zweitgrößte Gasproduzent der Welt. Auch ist Russland der zweitgrößte Exporteur von Ölprodukten. Hier handelt es vor allem um Diesel/Gasoil, Naphtha und HFO (Heavy Fuel Oil).

Umgekehrt hängt aber auch die russische Volkswirtschaft am Tropf der Einnahmen aus fossilen Energieträgern. Aber wie stark? Das folgende Schaubild zeigt, wie sich die Exporterlöse seit 2002 entwickelt haben.*

  • Beim Erdgas sind sie von 20 Mrd. Dollar im Jahr 2002 auf 68 Mrd. Dollar im Jahr 2012 gestiegen (in Preisen des jeweiligen Jahres). 2013 haben sie noch einmal zugelegt.
  • Aber diese Summen verblassen vor den Exporterlösen aus Rohöl und Ölprodukten. Hier stiegen sie von 44 Mrd. Dollar (2002) auf enorme 290 Mrd. Dollar (2012). Die Werte für 2013 dürften ähnlich hoch ausgefallen sein.

Russland hängt also weitaus stärker von Ölexporten ab als von seinen Gasexporten. Schwankungen bei den Ölpreisen oder Störungen bei der Ölausfuhr sind weitaus relevanter für die russische Volkswirtschaft und ihren Außenhandel als etwaige Probleme beim Gastransit durch die Ukraine.

russland einnahmen aus ölexporten und gasexporten

Öl und Gas zusammen erbrachten im Jahre 2012 Exporteinnahmen von 358 Mrd. Dollar. Im folgenden Schaubild werden zum Größenvergleich die russischen Militärausgaben dargestellt. Sie sind laut SIPRI in den letzten beiden Jahren um fast 50% auf umgerechnet 90 Mrd. Dollar gestiegen. Die Exporteinnahmen aus Öl und Gas liegen etwa vier Mal so hoch.

Russland Öl- und Gaseinnahmen vergleich mit militärausgaben

Fußnote: Bitte beachten, dass die Datenlage nicht immer befriedigend ist. Während die Exportmengen einigermaßen verlässlich erfasst werden können, sind bei den Exporterlösen vereinfachende Annahmen notwendig, da einige Preise nicht öffentlich zugänglich sind.


Lesen Sie eine ausführliche Analyse zur Krimkrise und ihren möglichen Konsequenzen für die Öl- und Gasmärkte in der März-Ausgabe des Global Energy Briefing (Nr.96, 6.Jg.).

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7 March 2014

Krim-Krise: Szenarien und Prognosen für die Gaspreise und die Gasversorgung

By |2014-03-07T14:39:03+02:00Friday, 7 March 2014|Categories: Energiepolitik, Gasmärkte, Gaspreise|0 Comments

Welche Konsequenzen könnte die Krim-Krise für die Gaspreise und die Gasmärkte in der EU und darüber hinaus haben? Welche Optionen hat die deutsche Energiepolitik angesichts der wieder aufflackernden Diskussion um die Versorgungssicherheit? Sollte die Abhängigkeit von russischem Öl und Gas reduziert werden? Welche Folgen haben die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine für die Zukunft von Gazprom und die russischen Öl- und Gasexporte insgesamt?

Lesen Sie die ausführliche Analyse mit Szenarien und unserer Prognose in der nächsten Ausgabe des Global Energy Briefing (März 2014 Nr.96, 6.Jg.).


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