11 January 2019

Global Ranking of PV Cell Producers: China 8 : US 1

By |2019-01-14T15:37:08+00:00Friday, 11 January 2019|Categories: China, pv industry|Tags: , , , , , , , , , |0 Comments

Solar expert Finlay Colville recently presented the 2018 ranking of solar cell producers. In a nutshell, Chinese PV companies strengthened their position, in line with Beijing´s NDRC plan to dominate specific global growth industries.

1. About ten years ago the Chinese PV industry accelerated global expansion and strengthened the vertical value chain within China (module, cell, wafer, ingot, poly). But they still faced strong competition from high-quality pure cell producers in Taiwan, Japan and Germany and from thin-film specialists such as FirstSolar (U.S.).

2. Soon after, the Japanese and German producers were outcompeted via costs. Over time, even Taiwanese cell producers such as Hanwha Q-CELLS were unable to keep pace with the extremely fast expansion plans of their (mainland) Chinese competitors. 

3. In the next step, even Chinese pure-play cell producers such as Tongwei and Aiko set up a blistering pace of investment with multipes of 5 GW factories, disregarding any risk of oversupply and financial losses.

Ranking 2018

Today, the chart shows that 8 out of the Top 10 PV cell producers are Chinese companies, joined by Hanwha Q-CELLS (Korea) and First Solar (U.S.).

Four of the Chinese Top10 players (JA Solar, Trina Solar, JinkoSolar, Canadian Solar) are global module suppliers with well-known brands, covering almost the entire product range from p-multi to mono PERC cells. They have large in-house cell production capacities and buy additional cells from the likes of Tongwei or Aiko. 

Hanwha Q-CELLS also features a well-known brand and Korean-style conglomerate strategies.

LONGi Solar follows a slightly different path and features a highly integrated value chain from ingot to module.

Shunfeng, on the other hand, is a large cell/module producer mainly confined to the Chinese market. Investment limitations have so far delayed a shift from older product types to more efficient products.

Tongwei and Aiko pursue a strategy of extremely rapid expansion of cell capacities with 20 GW each. This will put pressure on competitors worldwide and may prevent cell prices to rise for some time to come.

Tempe/Arizona-based First Solar (U.S.)  is the only important thin-film solar cell producer worldwide.

Technology

The industry is at several technological crossroads: the switch from multi to mono crystalline products is already in full swing. The step from p-type fo more efficient n-type (and PERC) products is only starting and mainly supported by Chinese policies (Top Runner). If n-type production is mastered at reasonable cost and at gigawatt level, a large investment wave may start. But the timing is still unclear.

However, Colville hands his personal technology award not to Chinese c-Si cell makers, which follow a low-risk technological path mainly developed by Western competitors some years ago (PERC, AI-BSF), but to U.S. thin-film specialist First Solar. The company last year managed the switch to Series 6 product lines. It now occupies a unique position both in terms of products and manufacturing and may improve its Top10 ranking in 2019.

But the progress of the (from a Western point of view) “last man standing” does not alter the overall picture: The fight is over – Upstream PV from silicon to modules has become a Chinese industry.

Read more on company strategies in the PV and wind industry  in the next edition of our Global Energy Briefing (German/English version available)

11 March 2018

Global Energy Briefing Nr.160: Marktberichte, Branchentrends & Unternehmensstrategien

By |2019-01-08T17:43:42+00:00Sunday, 11 March 2018|Categories: Branchenstrategien, China Energiemärkte, Elektrofahrzeuge, Energiemärkte, Gasmärkte, Photovoltaik, pv industry|Tags: , , , , , , , , , , |0 Comments

In der aktuellen Ausgabe unseres Global Energy Briefing (5.März, Nr.160 ) berichten wir wie gewohnt auf 35 Seiten über Märkte und Strategien im Energiesektor.

1. Ein Schwerpunkt in dieser Ausgabe ist der Gasmarkt. Der Winter wird allmählich zur Schreckenszeit der europäischen Energiemärkte, zumindest aus Sicht der Verbraucher. Vor einem Jahr rutschten der französische und mit ihm der westeuropäische Strommarkt in eine Engpasskrise, als der Ausfall von AKWs und Wasserkraftwerken (niedrige Pegelstände) auf eine hohe Nachfrage der Stromheizungen traf.

Auch dieser Winter war in den Köpfen vieler Marktteilnehmer schon zu früh abgehakt worden. Jetzt brachte das “Beast from the East” die westeuropäischen Gasmärkte ans Limit. Statt Frankreich steht nun aber eher Großbritannien im Mittelpunkt der Krise. Die zwei Wochen extremer Gaspreissprünge werden Wirtschaft und Verbraucher übers Jahr gesehen nicht sonderlich belasten, aber die Häufung von infrastrukturellen Engpässen und Störungen der letzten Monate (Forties Pipelines, Baumgarten, Rough Storage) fällt doch ins Auge.

2. Daneben berichten wir wie gewohnt aus dem Ölmarkt, dem internationalen Steinkohlenmarkt und der Elektromobilität.

3. Ein weiterer Schwerpunkt sind aktuelle News und Einschätzungen aus der Unternehmenswelt. Zum einen analysieren wie die aktuellen Kostentrends in der Photovoltaik und den Trend von Öl- und Gasunternehmen zu “Energiekonzernen” mit einem zweiten Bein bei den Renewables zu mutieren.

4. Eine schlechte Woche hatten die russischen Energiekonzerne. Erst wurde Gazprom von einem Schiedsgericht in Stockholm zu milliardenschweren Zahlungen an die ukrainische Naftogaz verurteilt. Das Management zeigte sich “not amused” und will das Nachbarland von der Gasversorgung abschneiden – natürlich ohne dass die europäischen Kunden darunter leiden müssen.

Gleich doppelt traf es dann den russischen Ölkonzern Rosneft. Der Einstieg des größten nicht-staatlichen chinesischen Energiekonzerns CEFC bei Rosneft schien bereits in trockenen Tüchern zu sein, als der chinesische CEO plötzlich inhaftiert wurde und sein Konzern unter die Aufsicht der Behörden in Shanghai gestellt wurde. Die Hintergründe sind unklar, wie immer in China. Möglicherweise soll vor dem Volkskongress ein Zeichen gesetzt werden, dass riskante Finanztransaktionen im

Ausland, die letztlich auch die heimische Kreditwirtschaft in die Bredouille bringen können, nicht mehr toleriert werden. Jetzt ist jedoch in der Schwebe, wer die Aktienpakete von Glencore und den Qataris, die sich aus Rosneft zurückziehen, übernimmt und wie es mit den milliardenschweren Krediten weitergeht, die CEFC bei russischen Banken aufgenommen hat. Auch BP, der größte und vielleicht bald einzige  nennenswerte ausländische Investor in Rosneft, wird jetzt sicherlich ins Grübeln kommen. Das Engagement bei Rosneft, das ohnehin nur unfreiwillig eingegangen wurde (TNK), könnte anscheinend nur mit größter Mühe versilbert werden.

Dieses Grübeln hat Exxonmobil hinter sich gelassen: Der (noch) weltgrößte private Ölkonzern beendet alle großen laufenden Projekte mit Rosneft. Das betrifft insbesondere die Arktis und das Schwarze Meer. Der Schritt wird mit rechtlichen Bedenken wegen der US-Sanktionen gegen Russland begründet. Das ist gut möglich, aber der fast gleichzeitige Rückzug von zwei wichtigen Partnern Rosnefts macht doch stutzig.

5. Die Ereignisse zeigen, wie sich die Verhältnisse auf den Energiemärkten teilweise umgedreht haben: Während die Politisierung der Ölmärkte (OPEC), Kohlemärkte (Anti-Smog-Politik in China) und Gasmärkte (Transitkonflikte) mit Händen greifbar ist und in kaum einem dieser Märkte transparente Wettbewerbspreise herrschen, zeigen ausgerechnet die Renewables, wie Marktwirtschaft geht.

Der scharfe Wettbewerb zwischen den Windturbinenherstellern, PV-Modulproduzenten und Projektentwicklern steht in scharfem Kontrast zu den opaken Machenschaften in der fossilen Welt. Die Innovationsgeschwindigkeit in der “New Energy World” beeindruckt und sollte auch Investoren von der “Old Energy” anziehen.

6. Die Branchen der alten und neuen Energiewelt befinden sich in den meisten Fällen noch auf verschiedenen Umlaufbahnen um den Kunden, aber die Annäherungen werden häufiger, wie unser ausführliches Kapitel “Strategies in Transition” an zahlreichen Beispielen zeigt.


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14 February 2018

Global Energy Briefing Nr.159: Risk-Off Verkaufswelle in Energiemärkten, Strategien der Energiekonzerne weltweit, Trends in der Elektromobilität

By |2019-01-08T17:44:02+00:00Wednesday, 14 February 2018|Categories: Atomenergie, China Energiepolitik, Elektromobilität, Gasmärkte, Gaspreise, Kohlemärkte, Kohlepreise, LNG, Ölbranche, Ölmarkt, Ölpreise, Photovoltaik, Projektfinanzierung, Stromkonzerne, Unternehmensstrategien, Windenergie|Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , |0 Comments

In der aktuellen Ausgabe unseres Global Energy Briefing (9.Februar, Nr.159 ) berichten wir über Märkte und Strategien im Energiesektor:

  1. Der erste Teil des Newsletters zeigt wie üblich die aktuelle Lage auf den internationalen Märkte für Öl, Gas und Kohle: Der im letzten Sommer einsetzende Aufwärtstrend bei den globalen Energiepreisen wurde in den letzten Tagen jäh unterbrochen. Öl, Gas und Kohle brachen in wenigen Tagen um etwa 10 Prozent ein. Auslöser war die “Risk-Off”-Verkaufswelle an den internationalen Finanzmärkten. Sie erfasste zunächst die Anleihenmärkte (steigende Zinsen), dann die Aktienmärkte (Gewinnmitnahmen) und parallel dazu auch die Rohstoffmärkte.
  2. Im zweiten Teil stellen wir die wichtigsten News und Strategien der Energiekonzerne weltweit vor. Im Mittelpunkt stehen Ørsted, Enel (in Lateinamerika), AEP, Invenergy, NextEra, Goldwind, Vestas, GE RE, Iberdrola, Jinko Solar, Longi Solar, Canadian Solar, Shijiazhuang Dongfang Energy, UREC, Macquarie, GIP, Norsk Hydro, CNNC-CNEC, Dominion Energy, Snam und ONGC. Außerdem gehen wir auf die aktuellen Debatten um Solarzölle in den USA und Indien ein.
  3. Im dritten Teil stehen die Trends in der Elektromobilität im Mittelpunkt: Die neuesten Marktdaten aus aller Welt, ein Ranking der Hersteller und eine Übersicht über die Plug-Standards.

 


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