27.Feb.13 In unserer Heizölstudie für die Bundestagsfraktion der Grünen erwarten wir, dass die Heizölpreise in den nächsten Jahren um (nominal) 4% pro Jahr steigen werden, also etwa 2% p.a. über der Inflationsrate. Wir plädieren für eine Senkung des Heizbedarfs und den Übergang zu nachhaltigeren Heizlösungen.

Das hat aufgeregte Reaktionen bei den Organen der Mineralölwirtschaft ausgelöst, insbesondere beim Energieinformationsdienst, der in erprobter Manier die Aussagen des Textes verdrehte und uns zu „gefährlich(en)“, „unseriös(en)“ „Vorzugsbeauftragen“ der Grünen adelte. Auch der Mineralölwirtschaftsverband in Berlin reagierte. Er vertritt die in Deutschland tätigen ausländischen Ölkonzerne. Dort wurde den Heizölkunden umgehend versichert, dass sie sich auch künftig „gewärmte Wohnzimmer“ leisten können. Zu den übrigen Wohnräumen gab es leider keine Einschätzung. Warnungen vor höheren Preisen seien ein „Täuschungsmanöver“, so der Verband.

Bei den überregionalen Zeitungen (ZeitSpiegelFAZ u.a.) wurde hingegen ausgewogen berichtet, ebenso wie heute durch dpa (E.Gienke), abgedruckt u.a. hier.