Die Heizsaison steht vor der Tür. Passend dazu hat die Stiftung Warentest heute einen Vergleichstest der Online-Händler für Heizöl und Holzpellets veröffentlicht.

Noch immer setzen die meisten Vermieter und Eigenverbraucher auf alteingefahrene Lieferantenbeziehungen, die per Telefon oder Fax abgewickelt werden. Gerade Vermieter sind nur wenig motiviert, neue Wege zu beschreiten, wenn die Kosten ohnehin auf die Mieter umgelegt werden.

Aber Online-Bestellungen bei Heizöl- und Pelletportalen gewinnen gerade bei Eigenverbrauchern im Einfamilienhaus allmählich an Bedeutung. Niedrigere Preise, ein direkter Vergleich unterschiedlicher Angebote und eine bequeme Abwicklung sprechen dafür.

Dabei gilt es jedoch einiges zu beachten, wie der Test der größten Portale in Deutschland hervorhebt.

Nicht jedes „Vergleichsportal“ gibt tatsächlich einen Marktüberblick. So vermitteln z.B. das  fastenergy.de-Portal und holzpellets.net pro Region immer nur an einen einzigen Anbieter. Oft landet man dann nur bei durchschnittlichen Preisofferten.

Die Preisunterschiede zwischen den Portalen lagen in manchen Städten bei bis zu 43%, v.a. bei Holzpellets, wie der Test z.B. bei einem Vergleich der Angebote von Heizoel24 und Enxa feststellte. Vergleichen lohnt also.

Insgesamt schnitten Heizoel24.de und Heizpellets24.de bei den Preisen am besten ab, Esyoil.com bei der Transparenz.

Langfristig werden sich die Heizölportale ebenso wie die „analogen“ Händler nach neuen Geschäftsmodellen umsehen müssen. In weniger als 1% der Neubauten wird das teure und umweltschädliche Heizöl eingesetzt. Auch nach Sanierungen setzen immer mehr Immobilienbesitzer auf Erdgas, Fernwärme oder Wärmepumpen.