(Fortsetzung von Teil 1)

Schieferöl

Nach einem neuen Bericht des Geologischen Dienstes der USA (USGS) enthält das Piceance Basin (Colorado/USA) 1525 Mrd. Barrel Öl (in-place). Das liegt 50% über der letzten Schätzung aus dem Jahr 1989. Daneben enthält auch das Uinta Basin (Utah) und das Greater Green River Basin (Wyoming) große Schieferölvorkommen. Zum Vergleich: Die geschätzten Ölreserven Saudi-Arabiens liegen bei etwa 260 Mrd. Barrel.

Die tatsächlich kommerziell förderbaren Mengen sind unklar, da es außer einem Pilotprojekt keine Erfahrungen mit der großtechnischen Gewinnung von Schieferöl gibt. Aufgrund des niedrigen Nettoenergieertrags (und daher hohen CO2-Belastung) sowie der starken Umweltbelastung zögert das Innenministerium mit der Vergabe von Erschließungslizenzen.
Russland

Ende April begann Transneft mit dem Bau der Abzweigung der ESPO-Pipeline Richtung China. Er soll 2010 beendet werden und Lieferungen ab 2011 ermöglichen. Der erste Teil der ESPO und der Hafenterminal an der pazifischen Küste werden spätestens Ende 2009 ihre Arbeit aufnehmen. Der zweite Teil der Pipeline wird 2014 erwartet.

CTL (Coal-to-Liquids)

Shell verschiebt sein Joint Venture mit dem chinesischen Kohlekonzern Shenhua Group in Ningxia Hui. Ein neuer Termin für die Anlage zur indirekten Kohleverflüssigung wurde nicht genannt.

Shenhua hat im Dezember 2008 sein erstes CTL-Projekt mit direkter Kohleverflüssigung in Erdos in Betrieb genommen. Hier sollen aus 3,45 Mio. t Kohle 1,08 Mio. t Ölvorprodukte (etwa 20 kb/d) hergestellt werden, vor allem Gas Oil.
USA Konventionelles Öl

Die konventionelle Ölproduktion der USA (ohne NGL) steigt weiter an. Sie lag im ersten Quartal bei 5,3 mb/d und damit 4,7% über dem Vorjahr.

Im März wurde mit 5,47 mb/d der höchste Wert seit Mai 2005 erreicht. Der Zwischenspurt dürfte sich 2009/2010 fortsetzen, da mit Shenzi (100.000 b/d), Blind Faith (30.000 b/d), Thunder Horse (250.000 b/d) und Atlantis (200.000 b/d) mehrere Offshore-Großprojekte die Förderung aufnehmen.
USA Ethanol

Die amerikanische Ethanolbranche ist weiter in der Krise. Verasun, Aventine, Pacific Ethanol, Northeast Biofuels und Panda Ethanol sind insolvent oder haben den Verkauf ihrer Anlagen angekündigt.

Die EIA geht nur noch von einer leichten Steigerung der Ethanolbeimischungen von 635.000 b/d (2008) auf 670.000 b/d (2009) aus.

Auch die zweite Generation von Biokraftstoffen kommt nur langsam voran: Zellulose-Ethanol wird das avisierte Ziel von 100 mio Gallonen/Jahr im Jahr 2010 voraussichtlich nicht erreichen.

Mexiko

Der Einbruch in der mexikanischen Ölindustrie geht umvermindert weiter. Im März lagen Mexikos Ölexporte 25,5% unter den Vorjahreswerten (1,21 gegenüber 1,63 mb/d). Auch die Rohölförderung ging um 6,6% auf 2,65 mb/d zurück.

Russland

Die Fördermengen Russlands in diesem Jahr bleiben unklar. Während im März Pressemitteilungen des Ministerpräsidenten einen Rückgang um 1,1% auf 9,64 mb/d prognostiziert haben, rechnet das Energieministerium in jüngsten Erklärungen mit einer Steigerung um 1-2%. Dabei wird vor allem auf Fortschritte in ostsibirischen Feldern und auf die geringeren Exportabgaben verwiesen.

Im März war die Rohölförderung gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,4% auf 9,76 mb/d gestiegen. Dies war der erste Anstieg seit Frühjahr 2008. Im Januar lag sie 0,8%, im Februar 0,7% darunter.

Rechnet man den zusätzlichen Februartag 2008 heraus (Schaltjahr), dann sank die tägliche Förderung im ersten Quartal nur marginal um 0,03% auf 9,735 mb/d.
Chevron

Anlässlich der Veröffentlichung seines Quartalsberichts hat Chevron Produktionszahlen für fünf seiner geplanten Großprojekte bekräftigt, die sich auf 0,5 Mio. b/d summieren . Der Konzern kann stärker als die Wettbewerber mit deutlich wachsenden Fördermengen rechnen. Aktuell liegt die Öl/Gasförderung bei 2,66 Mio. boe/d.

Projekte sind:
Tahiti mit 135.000 boe/d (Golf von Mexiko, Inbetriebnahme 2009)
Tombua-Landana mit 100.000 boe/d (Angola, 2009/2011)
Frade mit 90.000 boe/d (Brasilien 2009/2011)
Jack mit 120.000 boe/d (Lower Tertiary, Golf von Mexiko, zur Zeit: front-end engineering/design)
St. Malo mit 150.000 boe/d (Lower Tertiary, Golf von Mexiko, zur Zeit: front-end engineering/design)

Anmerkung: Große Ölkonzerne (Supermajors) fördern im Schnitt 60% Öl und 40% Erdgas.
Saudi-Arabien

Das Land hält trotz der Absatzflaute an der Wiederinbetriebnahme seines stillgelegten Ölfeldes Manifa fest. Der Supergiant enthält vor allem Schweröl und soll ab Juni 2011 an die 900.000 b/d produzieren.

Die Erschließung des Supergiant Khurais soll wie geplant Mitte 2009 abgeschlossen sein und die saudische Kapazität auf 12,5 mb/d erhöhen.

Ölnachfrage
EU

Das Klimapaket der EU hat im April die letzten legislativen Hürden genommen. Es wird nun innerhalb der nächsten 18 Monate von den Regierungen in nationales Recht übernommen. Bis zum Jahr 2020 sollen die Treibhausgase 20% unter dem Niveau von 1990 liegen. Auch soll bis dahin der Anteil regenerativer Energiequellen bei 20% der Energieerzeugung liegen. Das Paket umfasst eine lange Liste von Einzelmaßnahmen und Zielen, die auch die Ölnachfrage betreffen, vor allem durch die geplanten CO2-Emissionsbeschränkungen für Automobile und durch die Förderung von Biokraftstoffen. Für letztere sollen Nachhaltigkeitskriterien entwickelt und eingeführt werden, die die gesamte Produktionskette von der Landnutzung über den Düngereinsatz bis zum Endverbrauch berücksichtigen.
USA

Die Umweltbehörde EPA ist am 17. April wie erwartet zu dem Ergebnis gekommen, dass Treibhausgase eine Gefahr für Gesundheit und Gemeinwohl darstellen. Sie macht damit den Weg für die Regelung der CO2-Emissionen frei. Die EPA könnte dies im Alleingang durch Verordnungen nach dem Clean Air Act durchführen, aber es wird erwartet, dass der Kongress dies über Gesetze regeln wird. Der erste Sektor, dessen Emissionen beschränkt werden, dürfte der Straßenverkehr sein.
USA

Das amerikanische Verkehrsministerium hat die Verbrauchsnormen für 2011 veröffentlicht. Demnach muss der Flottenverbrauch für PKW und Light Trucks (SUV, Van, Pick-up) bei mindestens 27,3 Meilen pro Gallone liegen. Das entspricht 8,7 l/100km. Bis zum Jahr 2020 muss der Verbrauch nach dem bislang immer noch gültigen Gesetz aus dem Jahr 2007 (EISA) bei 35 mpg liegen (6,7 l/100km).

Diese, nach europäischen Maßstäben, bescheidenen Vorgaben werden voraussichtlich von der Obama-Regierung drastisch verschärft werden.

ÖLCHRONOLOGIE 2008/2009

2008

1. Januar 2008
Ekuador wird nach 16-jähriger Pause erneut Mitglied der OPEC. Im letzten Jahr trat Angola bei.

1. Februar 2008
OPEC lässt Produktionsquoten unverändert.

14. Februar 2008
Der venezolanische Ölstaatskonzern PdVSA stoppt den Ölverkauf an ExxonMobil. ExxonMobil und Venezuela führen einen Rechtsstreit, nachdem Venezuela eine Reihe von Ölprojekten verstaatlicht hatte.

19. Februar 2008
WTI-Öl schließt erstmals in der Geschichte über 100 $/b.

5. März 2008
OPEC lässt Produktionsquoten unverändert.

27.März 2008
Anschläge auf südirakische Pipelines Richtung Basra verringern den Ölfluss zur Hafenstadt um 0,3 mb/d. Eine Woche später ist der Schaden weitgehend behoben.

25. April 2008
Ein Streik auf den nigerianischen Ölfeldern von ExxonMobil (Qua Iboe, Yoho, Ehra) unterbricht die Förderung von 780.000 b/d für zehn Tage.

27. April 2008
Ein dreitägiger Streik in der Raffinerie im schottischen Grangemouth führt zur Schließung der Pipeline North Forties und halbiert die britische Ölförderung in der Nordsee.

Frühjahr 2008
Russische Diplomaten, Unternehmer und Forscher befürchten, dass Russland seine Ölproduktion nicht über 10,0 mb/d steigern kann.

1. Mai 2008
Streiks, Anschläge und Sabotage verringern die nigerianische Förderung um 1,36 mb/d. Das sind 40% der Produktionskapazitäten.

6. Mai 2008
WTI-Öl steigt erstmals über 120 $/b.

23. Mai 2008
Die Ölförderung Mexikos, des sechstgrößten Ölproduzenten der Welt, bleibt wiederholt hinter den Erwartungen zurück (2,8 mb/d gegenüber erwarteten 3,0 b/d).

27. Mai 2008
Kanada, Dänemark (Grönland), Norwegen, Russland und die USA diskutieren die rechtliche Situation bei der Erschließung des arktischen Ozeans (Nordpolarmeer). In der Presse zirkulieren Berichte über angeblich umfangreiche Öl- und Gasressourcen.

28. Mai 2008
Indonesien verlässt die OPEC, da das Land mittlerweile mehr Öl importiert als exportiert. Das Land ist daher eher an niedrigen Ölpreisen interessiert.

15. Juni 2008
Saudi-Arabien will seine Förderung im Juli um 0,6 mb/d auf 9,7 mb/d erhöhen. Das wäre der höchste Wert seit 1981.

19. Juni
China erhöht die Benzin- und Dieselpreise um bis zu 18%.

19. Juni
Shell kürzt seine Förderung im nigerianischen Feld Bonga für mehrere Wochen um 225.000 b/d, nachdem die Rebellengruppe MEND die über 100 Kilometer vor der Küste liegenden Anlagen angegriffen haben.

20. Juni
Chevron kürzt seine nigerianischen Exporte nach der Zerstörung einer Pipeline für mehrere Wochen. Die nigerianische Produktion liegt seit Monaten etwa 0,7 mb/d unter normal.

22. Juni
„Weltölgipfel“ in Jeddah (Saudi-Arabien). Produzenten- und Konsumentenländer sowie Ölkonzerne diskutieren die hohen Ölpreise. Abschlusserklärung betont Investitionen und Transparenz. Für Dezember ist ein weiteres Treffen geplant.

27. Juni
WTI-Öl steigt erstmals über 140 $/b.

11. Juli
WTI-Öl erreicht an der Nymex ein (bisheriges) Allzeithoch von 147,27 $/b.

18. Juli
Ölpreis fällt in einer Woche um mehr als 18 $/b. Vorläufige Statistiken zeigen eine stark rückläufige Benzinnachfrage in den USA.

4.-7. August
Der Tropensturm Edouard verringert die Ölproduktion im Golf von Mexiko um 78.000 b/d.

7. August
Eine Explosion in der Osttürkei blockiert die strategisch wichtige Pipeline Baku-Tbilisi-Ceyhan (BTC) bis zum 25. August. Die Ursache ist umstritten. Etwa 850.000 b/d können nicht mehr vom Kaspischen Meer ans Mittelmeer transportiert werden.

14. August
Als Folge des militärischen Konflikts zwischen Russland und Georgien schließt BP aus Sicherheitsgründen die Baku-Supsa-Pipeline. Sie befördert normalerweise 45-90.000 b/d aserbeidschanischen Rohöls an die Schwarzmeerküste.

29.August – 7. September
Im Vorfeld des tropischen Sturms Gustav wird im amerikanischen Teil des Golfs von Mexiko die gesamte Offshore-Förderung eingestellt (1,3 mb/d). Der folgende Hurrikan Ike sorgt dafür, dass auch Ende September noch 0,74 mb/d ausfallen. Im September blieb die Produktion damit 30 Millionen Barrel unter dem Produktionsplan.

August
Die amerikanische Ölnachfrage war im August auf dem niedrigsten Stand seit Dezember 2001. Sie fiel gegenüber August 2007 um 8,4% auf 19,26 mb/d (EIA).

10. September
OPEC lässt die Produktionsquoten auch weiterhin bei 28,8 mb/d. Da diese Quoten bislang überschritten wurden, läuft der Beschluss auf das Ziel hinaus, die Produktionsmengen um 520.000 b/d zu kürzen.

10.-15. September
Stürme im Süden und Explosionen im Norden behindern die irakischen Exporte.

15. September
Die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers meldet Insolvenz an und markiert damit den vorläufigen Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise. Anleger ziehen sich auch von den Rohstoffmärkten zurück, was zu einem scharfen Einbruch der Ölpreise führt.

15. September
WTI-Öl notiert zum ersten Mal seit dem 4. März unter 100 $/b.

25. September
Polen wird 28. Mitglied der Internationalen Energieagentur, IEA.

Oktober
Weltweiter Crash an den Aktienmärkten.

Oktober
In den USA mehren sich die Anzeichen, dass die Ölnachfrage weiter zurückgeht.

24. Oktober
OPEC beschließt Kürzung der Produktion um 1,5 mb/d ab November auf 27,3 mb/d. Der Ölpreis sinkt zunächst trotzdem weiter, aber stabilisiert sich dann bei 60 $/b.

4. November
US-Präsidentschaftswahl: Barack Obama wird zum 44. Präsident der USA gewählt.

6. November
Brentöl sinkt erstmals in 2008 deutlich unter 60 $/b und damit auf den tiefsten Stand seit März 2007.

12. November
Die IEA veröffentlicht den World Energy Outlook 2008: Er warnt vor einer Ölversorgungskrise im kommenden Jahrzehnt.

November
Der Ölpreis fällt erstmals seit 2005 unter die 50-Dollar-Marke. Weltweit verschlechtern sich die Konjunkturdaten und Prognosen auf dramatische Weise. Erste Zahlen zeigen einen massiven Einbruch der Ölnachfrage in den USA schon seit August.

18. November
Entführung des saudischen Supertankers „Sirius Star“ vor der Küste Kenias durch somalische Piraten.

29. November
Das OPEC-Treffen in Wien endet wie erwartet ohne einen Beschluss zur Kürzung der Quoten.

5. Dezember
WTI und Brent fallen erstmals seit 2004 unter die 40-Dollar-Marke.

17. Dezember
Die OPEC beschließt auf ihrem Treffen in Oran (Algerien) eine Kürzung ihrer Produktion um weitere 2,2 Mio. Barrel pro Tag. Auch Russland will sich mit 0,3-0,4 Mio. Barrel anschließen.

18. Dezember
Ungeachtet der OPEC-Entscheidungen fällt der WTI-Kontrakt für Januar kurz vor seiner Fälligkeit deutlich unter 40 Dollar pro Barrel.

19. Dezember
Ölgipfel in London: Dialog zwischen Förder- und Verbraucherländern.

2009

24. Dezember bis 20. Januar 2009
Gaspreiskonflikt zwischen Russland und der Ukraine stützt vorübergehend die Preise für Diesel/Heizöl und Fuel Oil.

28. Dezember bis Anfang Januar 2009
Der Gaza-Krieg führt zu kurzfristigen spekulativen Ölkäufen, bleibt aber ohne nachhaltige Wirkung auf die Ölmärkte.

Januar 2009
Die OPEC-Staaten beschleunigen die Produktionskürzungen, Brent stabilisiert sich bei 45-50 $/b.

Januar 2009
Amtsantritt von Präsident Obama. Er ordnet wenige Tage später die Umsetzung der CAFE-Benzinverbrauchsnormen an, die unter Bush beschlossen, aber nicht implementiert worden sind.

Januar 2009
Der IWF kürzt seine Wachstumserwartungen für die Weltwirtschaft 2009 auf nur noch 0,5%.

Januar bis Anfang März 2009
WTI-Öl (Nymex) koppelt sich immer stärker vom Weltmarkt ab und notiert deutlich unter Brent. Die Lager in Cushing steigen auf Rekordniveau (34,9 mb).

10.-15. Februar 2009
Die monatlichen Ölberichte von IEA, EIA und OPEC revidieren ihre Nachfrageerwartungen für 2009 deutlich nach unten.

Februar 2009
China sichert sich weltweit Öllieferungen durch umfangreiche Kredite an Russland, Venezuela und Brasilien.

15. März 2009
OPEC lässt Produktionsquoten unverändert. Die Compliance soll Anfang März bei etwa 80% der vereinbarten Kürzungen von insgesamt 4,2 mb/d liegen.

18. März 2009
Der IWF rechnet 2009 mit einer Kontraktion der Weltwirtschaft um circa 0,6%.

März/April 2009
Rettungspläne Washingtons für die Finanzbranche und relativ gute Quartalsberichte der Unternehmen beflügeln die Aktienmärkte und führen auch die Ölpreise auf deutlich über 50 $/b – den höchsten Stand seit Anfang Dezember.

10. April 2009
Die IEA kürzt ihre Nachfrageprognose für 2009 um 1 mb/d auf 83,4 mb/d. Sie rechnet nun damit, dass der Ölverbrauch im laufenden Jahr 3% oder 2,4 mb/d unter dem Niveau von 2008 liegen wird.

17. April 2009
Die amerikanische Umweltbehörde EPA stellt offiziell fest, dass Treibhausgase eine Gefahr für Gesundheit und Gemeinwohl darstellen. Sie macht damit den Weg für die Regelung der CO2-Emissionen frei. Der Ölmarkt ist insbesondere durch die
erwarteten schärferen Verbrauchsvorschriften für PKW betroffen.

19.April 2009 (in eigener Sache)
Das Ölpreisblog von EnergyComment ist nun online (www.oelpreisblog.de). Hier finden Sie aktuelle Informationen über Ölpreise und Ölmärkte.

24.April 2009
Die US-amerikanischen Lagerbestände für Öl und Ölprodukte klettern von einem Höchststand zum nächsten. Sie liegen laut EIA 134 mb über dem Vorjahresstand, einschließlich der Tankerlager sogar bei 160-170 mb darüber.

April 2009
Der Terminpreise für Öl korrelieren immer stärker mit der Entwicklung der Aktienmärkte, während die Spotpreise immer noch schwach sind. Das nach wie vor starke Contango unterstützt spekulative Lagerhaltung.

5. Mai 2009
Trotz hoher Lagerbestände und schwacher Ölnachfrage erreicht WTI im Tagesverlauf ein neues Jahreshoch von 54,82 $/b.

Seit Anfang 2009 im Buchhandel erhältlich: Steffen Bukold: Öl im 21. Jahrhundert, München (2 Bände).

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Quellen (wenn im Text nicht anders angegeben)
Argus, API, Bloomberg, Chinese General Customs, EIA, EnergyIntelligence, Financial Times, FAZ, Handelsblatt, IATA, ICE, IEA, IE Singapore, JBC Energy, Nymex, OPEC, PAJ, Platts, Reuters, US-DoT, Wall Street Journal, Xinhua, Yahoo-Finance,.

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